Rio de Janeiro

Hausding/Feck verpassen Medaille vom Drei-Meter-Brett

Rio de Janeiro. Patrick Hausding und Stephan Feck sind aus dem grünen Wasser in Rio nicht als überraschende Medaillengewinner aufgetaucht. Im Regen reichte es am Mittwoch in Rio de Janeiro im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett zu Platz vier. Bei Wind und ungemütlichen Temperaturen schien nach drei von sechs Sprüngen olympisches Edelmetall möglich für das Duo aus Berlin und Leipzig. Am Ende fehlten Hausding/Feck 33,6 Punkte zum Bronzerang, mit dem sich völlig überraschend Chinas Weltmeister Cao Yuan und Qin Kai zufrieden geben mussten. Die Briten Jack Laugher/Chris Mears gewannen unerwartet vor Sam Dorman und Mike Hixon aus den USA.

Bei den schwierigen äußeren Bedingungen patzten viele Konkurrenten, die fast ausnahmslos ein schwierigeres Sprungprogramm als Hausding/Feck aufwiesen. Die WM-Sechsten bauten selbst bei den Eintauchphasen zu viele kleine Fehler ein. Das gab den Ausschlag. Zuvor hatte Hausding im Synchron-Wettbewerb vom Turm mit Sascha Klein auf Platz vier eine Medaille noch knapper verpasst. Bei Olympia 2012 in London waren die deutschen Springer leer ausgegangen. In Rio haben sie weitere Chancen durch Hausding vom Drei-Meter-Brett sowie durch Klein und Martin Wolfram vom Turm.