Berlin

England und Spanien haben neue Nationaltrainer

Berlin. Sam Allardyce hat den früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann im Kampf um den Platz auf der englischen Bank ausgestochen. Kurz vor dem 50. Jahrestag des bisher einzigen WM-Triumphs am 30. Juli ist der Fußball-Verband FA bei der Suche nach einem Teammanager fündig geworden. Allardyce (61) soll die „Three Lions“ nach einem halben Jahrhundert der Leiden zu neuen Höhen führen.

Allardyce, der neben US-Nationaltrainer Klinsmann auch die Anwärter Steve Bruce (Hull City) und Eddie Howe (AFC Bournemouth) hinter sich ließ, steigt zum 15. Teammanager der Engländer auf. Er soll einen Vertrag bis 2020 erhalten. Beim Testspiel am 1. September gegen einen noch nicht feststehenden Gegner soll er seine Premiere feiern und drei Tage später gegen die Slowakei in die WM-Qualifikation starten.

Auch Spanien geht mit einem neuen Trainer in die WM-Qualifikation (am 5. September gegen Liechtenstein). Julen Lopetegui wurde zum neuen Coach des ehemaligen Welt- und Europameisters ernannt. Der 49-Jährige, erst im Januar beim FC Porto gescheitert und 2012 und 2013 Europameister mit Spaniens U19 beziehungsweise U21, wird somit Nachfolger des nach der Europameisterschaft zurückgetretenen Vicente del Bosque. Die Vertragsdauer wurde nicht mitgeteilt. Radikale personelle Veränderungen plant Lopetegui zunächst nicht. „Es wird keine Revolution geben, sondern eine Evolution, bei der einige junge Spieler ihre Chance bekommen“, kündigte er bei seiner Präsentation an.