Berlin

Jung, vielseitig, torhungrig

Mit Ondrej Duda holt Hertha einen Wunschspieler von Trainer Dardai. Der Slowake unterschreibt bis 2021

Berlin. Das Warten auf einen neuen Hoffnungsträger hat ein Ende: Als letzter Bundesligist verkündete Hertha BSC am Mittwoch seine erste Verpflichtung des Sommers. Ondrej Duda, slowakischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer, wechselt vom polnischen Erstligisten Legia Warschau an die Spree.

Nach überstandenem Medizincheck vermeldete Manager Michael Preetz den Transfer am späten Nachmittag als perfekt. „Herzlich Willkommen! Wir freuen uns sehr, dass wir Deine neue Heimat sind“, schrieb der Manager via Twitter.

Vier Millionen Ablöse über drei Jahre

Duda erhält in Berlin einen Fünf-Jahres-Vertrag. Hertha überweist als Ablöse an Legia Warschau einen Betrag von knapp vier Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre.

Peter Pekarik (29), der Duda aus der slowakischen Nationalmannschaft kennt, freut sich auf seinen Landsmann. „Ondrej ist mit 21 Jahren noch ein junger Spieler, der bei Legia Warschau aber schon einige Erfahrung gesammelt hat“, sagte der Rechtsverteidiger, bei dem sich Preetz vorab informiert hatte.

„Michael Preetz hat mich vor einer Woche angerufen und nach meiner Meinung zu Ondrej gefragt“, erzählte Pekarik. „Ich finde, dass der Wechsel nach Berlin ein guter Schritt ist – für Ondrej und für Hertha BSC.“

Überzeugender EM-Auftritt

Bei der Europameisterschaft in Frankreich erzielte Duda bei der 1:2-Niederlage der Slowakei gegen Wales einen Treffer. Insgesamt kam er bei drei EM-Partien 153 Minuten zum Einsatz. Im Achtelfinale gegen Deutschland musste Duda allerdings zuschauen.

Hertha-Coach Pal Dardai, der während der EM als Experte für das ungarische Fernsehen arbeitete, war während der Gruppenphase auf den 1,81 Meter großen Rechtsfuß aufmerksam geworden.

Viel Lob von Landsmann Pekarik

„Am stärksten finde ich Ondrej als zentralen Spielermacher“, sagte Pekarik, „aber er hat in der Nationalmannschaft auch im Sturm gespielt. Und zur Not kann er auch auf die Flügel gehen.“

Für Legia bestritt der Offensiv-Allrounder in der abgelaufenen Saison 27 Spiele, erzielte zwei Tore und bereitete acht Treffer vor. Mit Warschau gewann Duda zweimal die Meisterschaft und einmal den polnischen Pokal.

Skjelbred verlängert

Bereits am Dienstag hatte Hertha verkündet, dass Mittelfeldspieler Per Skjelbred (29) seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2019 verlängert hat. Das Arbeitspapier des Norwegers enthält zudem eine Option für ein weiteres Jahr.

Das Warten auf einen neuen Hoffnungsträger hat ein Ende: Als letzter Bundesligist verkündete Hertha BSC am Mittwoch seine erste Verpflichtung des Sommers. Ondrej Duda, slowakischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer, wechselt vom polnischen Erstligisten Legia Warschau an die Spree.

Nach überstandenem Medizincheck vermeldete Manager Michael Preetz den Transfer am späten Nachmittag als perfekt. „Herzlich Willkommen! Wir freuen uns sehr, dass wir Deine neue Heimat sind“, schrieb der Manager via Twitter.

Vier Millionen Ablöse über drei Jahre

Duda erhält in Berlin einen Fünf-Jahres-Vertrag. Hertha überweist als Ablöse an Legia Warschau einen Betrag von knapp vier Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre.

Peter Pekarik (29), der Duda aus der slowakischen Nationalmannschaft kennt, freut sich auf seinen Landsmann. „Ondrej ist mit 21 Jahren noch ein junger Spieler, der bei Legia Warschau aber schon einige Erfahrung gesammelt hat“, sagte der Rechtsverteidiger, bei dem sich Preetz vorab informiert hatte.

„Michael Preetz hat mich vor einer Woche angerufen und nach meiner Meinung zu Ondrej gefragt“, erzählte Pekarik. „Ich finde, dass der Wechsel nach Berlin ein guter Schritt ist – für Ondrej und für Hertha BSC.“

Überzeugender EM-Auftritt

Bei der Europameisterschaft in Frankreich erzielte Duda bei der 1:2-Niederlage der Slowakei gegen Wales einen Treffer. Insgesamt kam er bei drei EM-Partien 153 Minuten zum Einsatz. Im Achtelfinale gegen Deutschland musste Duda allerdings zuschauen.

Hertha-Coach Pal Dardai, der während der EM als Experte für das ungarische Fernsehen arbeitete, war während der Gruppenphase auf den 1,81 Meter großen Rechtsfuß aufmerksam geworden.

Viel Lob von Landsmann Pekarik

„Am stärksten finde ich Ondrej als zentralen Spielermacher“, sagte Pekarik, „aber er hat in der Nationalmannschaft auch im Sturm gespielt. Und zur Not kann er auch auf die Flügel gehen.“

Für Legia bestritt der Offensiv-Allrounder in der abgelaufenen Saison 27 Spiele, erzielte zwei Tore und bereitete acht Treffer vor. Mit Warschau gewann Duda zweimal die Meisterschaft und einmal den polnischen Pokal.

Skjelbred verlängert

Bereits am Dienstag hatte Hertha verkündet, dass Mittelfeldspieler Per Skjelbred (29) seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2019 verlängert hat. Das Arbeitspapier des Norwegers enthält zudem eine Option für ein weiteres Jahr.

Das Warten auf einen neuen Hoffnungsträger hat ein Ende: Als letzter Bundesligist verkündete Hertha BSC seine erste Verpflichtung des Sommers. Ondrej Duda, slowakischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer, wechselt von Legia Warschau nach Berlin. Nach überstandenem Medizincheck vermeldete Manager Michael Preetz den Transfer am späten Nachmittag als perfekt. „Herzlich willkommen! Wir freuen uns sehr, dass wir Deine neue Heimat sind“, schrieb der Manager via Twitter.

Duda erhält in Berlin einen Fünf-Jahres-Vertrag. Hertha überweist als Ablöse an Legia Warschau, den amtierenden polnischen Meister, einen ­Betrag von knapp vier Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre.

„Ich bin sehr froh, dass alles geklappt hat“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai. „Ich habe eine große Aufgabe für Ondrej, aber er soll erstmal ankommen. Er ist erst 21 Jahre alt, von mir ­bekommt er keinen Druck.“

Früh um vier war Duda in Polen gestartet und mit dem ersten Flieger nach Berlin gekommen. Bei Herthas Nachmittagstraining war er noch nicht dabei. Parallel liefen die letzten Einigungen und Schriftwechsel mit Legia Warschau, ehe Manager Preetz den Vollzug vermeldete. Duda erhält bei Hertha eine traditionsreiche Rückennummer. Die Zehn hatten zuvor Änis Ben-Hatira und Raffael getragen.

Die Verständigung mit Duda läuft zunächst auf Englisch. Deutsch-Unterricht wird künftig in seinen Arbeitstag einfließen. Duda verspricht eine Qualität, die bei Hertha in der vergangenen Rückrunde schmerzlich vermisst hatte. Er kann den letzten Pass auf die Stürmer spielen, zieht aber auch selbst in den gegnerischen Strafraum und ist torgefährlich.

Duda hat vier Titel mitLegia Warschau gewonnen

Trainer Dardai sagt: „Ondrej hat einen guten Körper und eine positive Ausstrahlung. Er hat eine gute Ballan- und mitnahme. Und er geht in die Tiefe, so einen haben wir bisher nicht.“

Sein Vorgesetzter sieht Duda vor allem im zentralen Mittelfeld. Das sagt auch der aus dem Hertha-Kader, der den Neuen am besten kennt: Peter Pekarik ist Teamkollege von Duda bei der slowakischen Nationalmannschaft.

„Michael Preetz hat mich vor einer Woche angerufen und nach meiner Meinung zu Ondrej gefragt“, erzählte Pekarik. „Ich finde, dass der Wechsel nach Berlin ein guter Schritt ist – für Ondrej und für Hertha BSC.“

Bei der EM in Frankreich erzielte Duda bei der 1:2-Niederlage der Slowakei gegen Wales einen Treffer. Insgesamt kam er bei drei EM-Partien 153 Minuten zum Einsatz. Im Achtelfinale gegen Deutschland musste Duda allerdings zuschauen. „Am stärksten finde ich Ondrej als zentralen Spieler­macher“, sagte Pekarik, „aber er hat in der Nationalmannschaft auch im Sturm gespielt. Und zur Not kann er auch auf die Flügel gehen.“

Trotz seiner jungen Jahre bringt Duda mit zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen mit Legia sowie 14 Länderspielen bereits einige internationale Erfahrung mit. In der vergangenen Saison bestritt der 1,81-m-große Rechtsfuß 27 Liga-Spiele für Legia. Dennoch will Dardai nichts überstürzen. Er werde zunächst viel sprechen mit dem Neuen. „Ich möchte wissen, auf welchem Trainingsstand Ondrej ist. Dann muss er sich an die Abläufe gewöhnen, die wir hier bei Hertha ­haben.“

Somit nimmt das Wechselkarussell auch bei Hertha ein wenig Fahrt auf. Zum Ende vergangener Woche war mit Roy Beerens (für eine Mio. Euro Ablöse zum englischen Zweitligisten FC Reading) ein erster Spieler transferiert worden. Zeitnah wird auch Hajime Hosogai Berlin verlassen. Der Japaner wird umworben von Darmstadt 98 sowie den Zweitligisten 1860 München und VfB Stuttgart. Sogar für Ronny, dessen Vertrag noch bis 2017 läuft, gibt es mittlerweile Interessenten aus der Türkei und Brasilien.

Hertha sucht noch zwei oder drei neue Spieler

„Ein Wunschspieler ist da, es werden noch ein oder zwei kommen“, sagt Trainer Dardai. Auf der Zugangsseite sucht Hertha einen schnellen Mann für die Außenbahn sowie noch einen jungen, ebenfalls schnellen Stürmer. Im Wunschkonzert würden sich die Hertha-Verantwortlichen am Ende der Wechselfrist (31. August) noch einen stabilen Sechser vom Schlage Salif ­Sané wünschen. Doch der Franzose von Hannover 96 soll (für Hertha utopische) zehn Millionen Euro kosten.