Golf

Warum Rory McIlroy Olympia plötzlich belanglos nennt

Der ehemalige Weltranglisten-Erste aus Nordirland schob für seine Absage zunächst das Zika-Virus vor. Doch es geht um Anderes.

Blick zurück im Zorn: Rory McIlroy interessiert sich nur für Turniere wie die Beritish Open, die Donnerstag starten

Blick zurück im Zorn: Rory McIlroy interessiert sich nur für Turniere wie die Beritish Open, die Donnerstag starten

Foto: Andrew Redington / Getty Images

Troon.  Einen Tag nach dem Verzicht des Weltranglistendritten Jordan Spieth (USA) hat Nordirlands Star Rory McIlroy das olympische Golfturnier in Rio als „belanglos“ eingestuft. Olympia werde er sich im Fernsehen anschauen.

„Ich bin aber nicht sicher, ob ich Golf schauen werde“, sagte er. Besonders interessierten ihn „Leichtathletik, Schwimmen, Wasserspringen - die Dinge, die eben eine Rolle spielen“.

„Ich bin zum Golfsport gekommen, um Meisterschaften und Majors zu gewinnen“

Über seine Entscheidung, wie viele andere Golfstars in Rio nicht anzutreten, sei er „sehr glücklich. Ich bedaure nichts“, sagte der 27-Jährige, der seine Absage anfangs mit der Angst vor dem Zika-Virus begründet hatte. „Ich bin zum Golfsport gekommen, um Meisterschaften und Majors zu gewinnen“, sagte er. Und viel Geld. Aber das gibt es in Rio eben nicht zu gewinnen.