Rhythmische Sportgymnastik

Jana Berezko-Marggrander nur dank Wildcard im Weltcup-Finale

Am Sonntag endet in der Schmeling-Halle der Weltcup der Rhythmischen Sportgymnastik. Der Sonnabend verlief enttäuschend.

Trägt die deutschen Hoffnungen bei Olympia: Jane Berezko-Marggrander

Trägt die deutschen Hoffnungen bei Olympia: Jane Berezko-Marggrander

Foto: GES-Sportfoto / picture alliance / GES-Sportfoto

Berlin.  Olympia-Teilnehmerin Jana Berezko-Marggrander aus Schmiden steht am Sonntag beim Gymnastik-Weltcup in Berlin im Finale mit dem Reifen (ab 13 Uhr, Schmeling-Halle, Tickets ab 14 Euro). Allerdings musste der Deutsche Turner-Bund eine Wildcard ziehen, die ihm als Ausrichter zusteht.

Denn die 20-Jährige konnte auch am Sonnabend mit den Keulen (17,500 Punkte/11.) und dem Band (17,100/12.) keines der Gerätefinals in dem hochklassigen Starterfeld erreichen. Mit dem Reifen hatte die Sportsoldatin den Sprung unter die besten Acht als Neunte nur knapp verpasst. In der Mehrkampfentscheidung (69,650) wurde Berezko-Marggrander ebenfalls Neunte.

Mannschaft rutscht von Rang zwei auf vier

Im Finale steht auch die deutsche Gruppe, die in der Mehrkampfwertung nach einem Patzer mit den sechs Keulen und zwei Reifen von Rang zwei auf Platz vier abrutschte. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl bei den Gruppen waren alle fünf teilnehmenden Länder automatisch qualifiziert.

Einzelgymnastin Laura Jung aus St. Wendel beendete mit einer fehlerfreien Keulenübung (17,000) ihre Wettkampfkarriere, für einen Finaleinzug reichte es dennoch nicht. Im Mehrkampf wurde die 21-Jährige Vierzehnte (67,050).