Basketball in Berlin

Moskau krönt sich nach Drama zum Euroleague-Champion

Die Russen besiegen Fenerbahce Istanbul beim Final-Four-Turnier in Berlin in einer mitreißenden Partie mit 101:96 nach Verlängerung.

Nikita Kurbanov und Kyle Hines von ZSKA Moskau

Nikita Kurbanov und Kyle Hines von ZSKA Moskau

Foto: Sören Stache / dpa

ZSKA Moskau hat das Finale der Basketball-Euroleague gewonnen und sich damit den wichtigsten europäischen Vereinstitel gesichert. Die Russen besiegten Fenerbahce Istanbul beim Final-Four-Turnier in Berlin in einer mitreißenden Partie mit 101:96 (83:83, 50:30) nach Verlängerung. Bester Werfer bei Moskau war Nando de Colo mit 22 Punkten.

Nach drei Vierteln sah es so als, als sei die Partie bereits entschieden. Zu dominant trat Moskau gegen das Team der Trainer-Legende Zeljko Obradovic bis dahin auf. Im letzten Spielabschnitt drehte Fenerbahce aber noch einmal auf und kam 43 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. In einer knappen Verlängerung behielt ZSKA dennoch die Oberhand.

Im Halbfinale hatte Moskau am Samstag den russischen Rivalen Kuban Krasnodar mit 88:81 (47:37) besiegt. Fenerbahce schlug den spanischen Vertreter Laboral Kutxa Vitoria nach Verlängerung mit 88:77 (72:72, 41:40).

Als letzte deutsche Mannschaft waren die Brose Baskets Bamberg in der Zwischenrunde ausgeschieden. Viermal hatten die Franken in dieser Saison gegen ZSKA Moskau gespielt, aber nur ein Duell gewonnen. Bereits in der Vorrunde war für den deutschen Vizemeister Bayern München Schluss. Dort verlor die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic unter anderem zweimal gegen Fenerbahce.