Eishockey

Marco Sturm hat nicht mal mehr Angst vor den USA

Nach dem 5.2 gegen Weißrussland hofft der deutsche Nationalcoach auf das Viertelfinale. Gegen die USA setzt er vor allem auf eins.

Selbstbewusst: Nationaltrainer Marco Sturm

Selbstbewusst: Nationaltrainer Marco Sturm

Foto: Maja Hitij / dpa

St. Petersburg.  Die Aussichten auf das Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft in Russland sind nach dem 5:2 gegen Weißrussland verheißungsvoll, nun glauben die deutschen Eishockey-Profis selbst gegen die mit sechs College-Spielern angereisten USA am Sonntag (15.15 Uhr, Sport1) an ihre Chance.

Und das zu Recht: Denn in St. Petersburg tritt das Ensemble von Bundestrainer Marco Sturm mit einer ungewohnten Kaltschnäuzigkeit auf. Die Chancenverwertung ist auf internationalem Topniveau, der Optimismus nach dem ernüchternden Auftakt längst zurück.

Rieder und Fauser fallen aus

Allerdings gibt es auch Wermutstropfen: In NHL-Profi Tobias Rieder fällt einer der wichtigsten Spieler aus – und in dem Wolfsburger Gerrit Fauser muss noch ein zweiter Stürmer verletzt die Heimreise antreten. „Das ist natürlich sehr bitter. Es gibt nichts Schlimmeres“, sagte Rieder zum Innenband-Teilabriss im linken Knie.

Mit zwei Siegen und sieben Punkten aus fünf Vorrundenspielen hat die DEB-Auswahl den Viertelfinal-Einzug selbst in der Hand. Möglicherweise genügt ein Erfolg aus den verbleibenden Partien gegen die USA und am Montag gegen Außenseiter Ungarn (19.15 Uhr, Sport 1) fürs Viertelfinale. Dorthin schaffte man es zuletzt 2011. „Wir sind noch nicht fertig“, betonte Sturm.