Basketball

Dirk Nowitzki erklärt, warum er erneut auf Millionen pfeift

Der NBA-Star lässt sich einen neuen Vertrag geben, um den Dallas Mavericks zu helfen. Nicht das erste Mal, dass er auf Geld verzichtet.

Dirk Nowitzki tut alles, um seinem Verein zu helfen

Dirk Nowitzki tut alles, um seinem Verein zu helfen

Foto: Larry W. Smith / dpa

Dallas.  Schon lange ist Dirk Nowitzki unter den Basketball-Profis der Dallas Mavericks nicht mehr der Großverdiener. Jetzt lässt sich der 37-Jährige sein für NBA-Verhältnisse schmales Gehalt noch einmal zusammenstreichen. Nowitzki kündigt seinen Vertrag, um dann einen neuen zu unterschreiben – damit das Management Spielraum für Neuverpflichtungen bekommt.

„Das ist eine Maßnahme, die hoffentlich eine Kettenreaktion in Gang setzt, um uns wieder besser zu machen“, sagte der Würzburger: „Der Vertrag war noch ein Jahr gültig, und ich glaube, das ist das Richtige.“

Schon zum zweiten Mal verzichtet Nowitzki nach dem Titelgewinn von 2011 auf Geld. 2014 hatte der Superstar für 25 Millionen Dollar (21,8 Millionen Euro) bis 2017 unterschrieben, Peanuts bei seiner Klasse. Er hätte für diesen Zeitraum problemlos mehr als 60 Millionen fordern können.

„Es gibt keinen Grund, irgendwo hinzugehen“

Da der ehemals wertvollste Spieler der Liga (MVP) eh schon unterbezahlt ist - in der kommenden Saison hätte er 8,7 Millionen Dollar (7,57 Millionen Euro) bekommen - hat seine Kündigung eher symbolischen Wert.

„Ich werde mich in den kommenden Wochen mit Mark und Donnie zusammensetzen, um herauszufinden, was für diese Franchise am besten ist“, sagte Nowitzki. Die Rede ist von Klubbesitzer Mark Cuban und General Manager Donnie Nelson.

Dallas war zuletzt regelmäßig in der ersten Play-off-Runde gescheitert. Es gibt kein Gerüst, das sich mit Zugängen ergänzen lässt und Kandidaten rein sportlich auf den Geschmack bringen könnte.

Nowitzki („Es gibt keinen Grund, irgendwo hinzugehen“) hofft nun auf Besserung, denn Erfolgschancen sind die beste Motivation im Alter. Und vielleicht spielt er noch bis 2018 - und macht so 20 Jahre Texas voll.