Meisterfeier

Berlin Volleys feiern Meisterschaft und Triple mit den Fans

Große Freude, große Feier: Die BR Volleys haben ihren Titel in der Max-Schmeling-Halle gefeiert - mit 1000 Gästen und Freigetränken.

Foto: Paul Zinken / dpa

Nur drei Tage nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft und dem vollendeten Triple können die Berlin Volleys ihre ersten beiden Neuzugänge vermelden. Die Mannschaft wird für die kommende Saison durch Mittelblocker Nehemiah Alesana Mote vom Bundesliga-Rivalen TV Bühl sowie durch den belgischen Diagonalangreifer Wouter Ter Maat weiter verstärkt. Diese Personalien gab Manager Kaweh Niroomand am Dienstag in der Max-Schmeling-Halle bekannt.

Dort feierte der Verein mit Fans und Sponsoren den gelungenen Saison-Abschluss. Bei Freigetränken erklärte Niroomand den rund tausend Gästen: „Das war das erfolgreichste Jahr, das wir je hatten. Aber ich bitte euch auch darum, Demut und Bescheidenheit zu wahren. Es kommen vielleicht auch wieder Momente, in denen wir irgendwann mal wieder nur Vizemeister werden.“

Die Volleys haben erstmals in der Vereinsgeschichte das Triple geschafft: Schon vor dem Gewinn der deutschen Meisterschaft am vergangenen Sonntag durch das 3:0 in der Playoff-Final-Serie gegen den VfB Friedrichshafen hatte die Mannschaft den deutschen sowie den europäischen CEV-Pokal geholt. Die Berliner sind für die kommende Saison für die Champions League qualifiziert.

Mittelblocker Tomas Kmet wird den Verein verlassen und im Alter von 34 Jahren seine Laufbahn beenden. Er solle künftig „irgendeine Rolle“ im Verein übernehmen, sagte Niroomand. Arpad Baroti verabschiedet sich ebenfalls aus Berlin, der Ungar wechselt nach Südkorea.

Niroomand kündigte an: „Ich werde alles dransetzen, dass Paul Carroll bei uns bleibt. Er ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Projekts.“ Der Australier war in der Finalserie der überragende Spieler. Er habe „seine beste Saison gespielt“, lautete Niroomands Urteil.

Auch Erfolgstrainer Roberto Serniotti wird bleiben. Von einer vertraglich vereinbarten Ausstiegsklausel nach einjähriger Zusammenarbeit wollen beide Seiten keinen Gebrauch machen.