Berlin –

Für den Klubrekord braucht Union mehr gesunde Profis

Berlin.  Sechs Heimsiege in Folge hat der 1. FC Union bereits geschafft. Am Freitag gegen den VfL Bochum (18.30 Uhr, Alte Försterei) soll nun der siebte Streich folgen – und die Einstellung des Klubrekords aus dem ersten Zweitliga-Jahr 2001/02. „Wir sollten nach der Niederlage von Nürnberg nicht alles schlecht reden. Zuhause sind wir in der Lage, jede Mannschaft zu schlagen“, sagte Trainer André Hofschneider.

Leichter gesagt als getan, denn bis zum Anpfiff gilt es, gleich sechs Problemfälle zu lösen. Christopher Trimmel musste sich vom Training abmelden, „bei ihm gibt es Hinweise auf einen Magend-Darm-Infekt“, so Hofschneider. Innenverteidiger Toni Leistner hat den gleichen Infekt noch nicht voll auskuriert. „Bei Sören Brandy ist das Knie wacklig“, erklärte der Coach – Nachwirkungen vom 2:6 in Nürnberg. Benjamin Köhler musste sich ebenfalls mit Knieproblemen zum Arzt begeben.

Mittelfeldspieler Stephan Fürstner plagen noch Nachwirkungen von einer Gehirnerschütterung aus dem Nürnberg-Spiel, „bei schnellen Bewegungen hat er ein Zeitraffer-Gefühl“, erklärte Hofschneider. Und Dennis Daube hat nach seinem Hexenschuss noch Kopfball-Verbot. Definitiv fehlen werden Leonard Koch (Magen-Darm-Infekt) und Eroll Zejnullahu (Gelb-Sperre).