Sektlaune

Feier mit Zlatan Ibrahimovic kostet Rugbyspieler den Job

Statt im Halbfinale seines Teams mitzuwirken, wollte Martin Castrogiovanni lieber mit dem Fußballstar in Las Vegas feiern.

Martin Castrogiovanni ist italienischer Rugby-Nationalspieler – und vorerst nicht mehr im Team seines französischen Heimatklubs Racing 92

Martin Castrogiovanni ist italienischer Rugby-Nationalspieler – und vorerst nicht mehr im Team seines französischen Heimatklubs Racing 92

Foto: Snpa / Blair Hall / picture alliance / dpa

Las Vegas.  Wenn Zlatan Ibrahimovic zu einer Party einlädt, sagt man nicht ab. Mitten in der Saison flog der schwedische Superstar mit seinen PSG-Kollegen Javier Pastore, Salvatore Sirigu und Marco Verratti in die Sonne von Las Vegas. Die Mitspieler von Kevin Trapp feierten den kürzlich gewonnen französischen Pokal und die seit März feststehende Meisterschaft. Alles abgesprochen mit Trainer Laurent Blanc.

In einem noblen Club, mit hohen Temperaturen und leicht bekleideten Frauen, wollten die vier Double-Sieger das Leben genießen. Einen Drink nach den anderen schlürften sie bei coolen Beats vom DJ. Mit dabei auch Martin Castrogiovanni. Für den Italiener mit argentinischen Wurzeln hat die Party mit Ibra und Co. allerdings verheerende Folgen.

Das Feierbiest ist hauptberuflich Rugbyspieler bei dem französischen Verein Racing 92. Der Verein steht kurz vor dem Halbfinale um den Champions Cup, dem höchsten europäischen Klubwettbewerb im Rugby.

Fotos landeten in den Sozialen Netzwerken

Castrogiovanni bat sie um eine Freistellung – er müsste dringende familiäre Angelegenheiten in Argentinien klären. Der Verein stellte den langhaarigen Hünen nur ungern frei. Doch statt Buenos Aires flog „Castro“ lieber nach Las Vegas zu der Party von Ibrahimovic.

Und wie es zu einer Feier von Zlatan Ibrahimovic gehört, kursierten in den sozialen Netzwerken prompt mehrere Partyfotos mit Ibrahimovic und Castrogiovanni. Diese landeten auf den Bildschirmen der Klubbosse von Racing 92. Die Verantwortlichen waren empört und suspendierten den 34-jährigen Castrogiovanni laut der englischen Zeitung „Telegraph“ umgehend.

Racing 92 schaffte gegen Nottingham trotzdem den Sprung in das Finale. Das findet am 14.Mai in Lyon statt, wohl ohne Castrogiovanni.