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Hertha-Aufsichtsrat lässt Neubauer zu

Der Aufsichtsrat von Hertha BSC hat entschieden, den Spielerberater Jörg Neubauer als Kandidaten für die Präsidiums-Wahlen am 23. Mai zuzulassen. Das bestätigte der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Schiphorst der Morgenpost. „Wir haben ausführlich mit Herrn Neubauer gesprochen“, sagte Schiphorst. Das Gespräch fand unmittelbar vor dem DFB-Pokal-Halb­finale von Hertha gegen Dortmund auf der Geschäftsstelle statt. „In Abwägung aller Interessen haben wir entschieden, dass die Willensbildung den Mitgliedern vorbehalten ist“, so Schiphorst. Entsprechend gehört Neubauer zu den insgesamt zwölf Kandidaten, die sich um bis zu neun Präsidiumsplätze bewerben. Die Angelegenheit Neubauer ist diffizil. Ohne Frage verfügt der Rechtsanwalt, seit über 25 Jahren als Berater tätig, über exzellente Branchen-Kenntnisse. Gleichwohl gibt es Vorbehalte wegen möglicher Interessenskonflikte. Neubauer, seit 2005 Vereinsmitglied, sieht das nicht so: „Ich habe versichert, dass ich keine Hertha-Spieler vertreten werde. Ich möchte helfen, falls ich gewählt werde, dass Hertha sich ­weiter entwickelt.“