Berlin –

Füchse verlängern mit Torjäger Nenadic bis 2018

Serbe führt mit 179 Treffern die Bundesliga-Torschützenliste an

Berlin.  Mit Torjubel kennt sich Petar Nenadic bestens aus. 179 Treffer hat der Serbe in der laufenden Saison in der Handball-Bundesliga bereits erzielt und führt damit souverän die Schützenliste an. Zur Gewohnheit wird die Freude aber nicht. Im Gegenteil. „Ich freue mich über jedes Tor, jeder Treffer ist anders“, sagt Nenadic, stellt aber sogleich heraus: „Am Ende ist es aber egal, wer die Tore macht, Hauptsache wir helfen uns gegenseitig und haben Erfolg.“ Für die Füchse geht Nenadic auch weiter auf Torejagd, am Montag verlängerten die Berliner den Vertrag mit dem 29-Jährigen vorzeitig bis 2018.

Es ist eine wichtige Weichenstellung vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die HSG Wetzlar (15 Uhr, Max-Schmeling-Halle). „Wir freuen uns sehr, dass wir Petar für die nächsten zwei Jahre an uns binden konnten“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning, „seine individuelle Stärke hat in vielen Spielen die Besonderheit ausgemacht. Er passt gut in die Strategie der Füchse.“

Die Berliner, die zurzeit in der Liga auf Platz fünf stehen, wollen in der kommenden Saison wieder das Tor zu Champions League aufstoßen. Mit Nenadic, Paul Drux, Drago Vukovic, Fabian Wiede, Kent Robin Tönnesen und Steffen Fäth (kommt im Sommer aus Wetzlar) sowie einem Nachwuchsmann haben die Füchse einen schlagkräftigen Rückraum für die nächsten zwei Jahre zusammen. „Wir brauchen Stabilität und Kontinuität“, sagt Hanning, „dabei kann uns Petar Nenadic sehr helfen. Er ist jemand, der ein Spiel allein entscheiden kann.“ Dass Nenadic manchmal ein bisschen selbstverliebt ist, lässt Hanning durchgehen. „Er braucht seine Freiheit, aber auch klare Regeln. Er ist der perfekte Spieler in unserem Gesamtsystem.“ Auch Nenadic ist froh, Planungssicherheit zu haben. „Wir haben eine tolle Mannschaft und natürlich möchte ich mit den Jungs in den nächsten Jahren noch weitere Titel holen“, sagt der Torjäger, der im Sommer 2014 zu den Füchsen kam. Und blieb.