Motorsport

Mick Schumacher holt die Gesamtführung in der Formel 4

Doppelsieg und Aufholjagd: Der Sohn von Michael Schumacher hat ein erfolgreiches erstes Rennwochenende in der italienischen Formel 4.

Mick Schumacher hat in Italien überzeugt

Mick Schumacher hat in Italien überzeugt

Foto: CHROMORANGE / Axel Kammerer / picture alliance

Misano.  – Mick Schumacher hat mit einem Doppelsieg und einer grandiosen Aufholjagd zum Auftakt der italienischen Formel-4-Meisterschaft in Misano sein großes Potenzial unter Beweis gestellt. Der 17 Jahre alte Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gewann für das Prema Power Team das erste Rennen am Sonnabend vor dem Mexikaner Raul Guzman (DR Formula) und seinem Prema-Teamkollegen Juan Correa (USA).

Im zweiten Lauf feierte er wenige Stunden später einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Am Sonntag fuhr Schumacher nach einem Missgeschick am Start noch von Platz 17 auf Rang vier vor. Damit sicherte er sich die Gesamtführung im italienischen Championat.

„Mein Renntempo war fantastisch“

"Das war großartig, mein Renntempo war fantastisch", sagte Schumacher nach dem ersten Rennen: "Diese Siege widme ich meinem Team, das einen unglaublichen Job gemacht hat." Unmittelbar nach dem Start des ersten Rennens musste sich Schumacher einer rüden Attacke von Pole-Setter Marcos Siebert erwehren.

Der Argentinier vom Team Jenzer Motorsport schob seinen von Platz zwei gestarteten Rivalen unsanft auf den Randstreifen. Schumacher ließ sich aber nicht abschütteln und übernahm in der vierten Runde die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab.

„Es war ein gutes erstes Rennwochenende“

Im zweiten Durchgang ließ der Deutsche nichts anbrennen und fuhr das Rennen von der Pole Position nach Hause. Mit seinen beiden Siegen war Schumacher für das Finalrennen der 36 besten Fahrer am Sonntag qualifiziert, die Pole Position konnte er aber nicht nutzen.

"Der Start war ganz klar mein Fehler, es tut mir leid für das Team", sagte Schumacher. Am Start blieb der Teenager stehen, fiel weit zurück, kämpfte sich beim Sieg von Marcos Siebert (Argentinien/Jenzer Motorsport) aber mit viel Herz nach vorne auf Rang fünf.

Durch eine Strafe gegen einen Konkurrenten rutschte Schumacher sogar noch auf Position vier. "Es war insgesamt ein gutes erstes Rennwochenende mit Prema, und ich freue mich auf viele weitere", sagte er.