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Kaugummi-Wurf kostet 8000 Euro

Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke muss für seinen Kaugummi-Wurf bei der Partie Hoffenheim gegen den 1. FC Köln eine Geldstrafe von 8000 Euro zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wertete die Aktion von Schmadtke als „unsportliches Verhalten“. Der Kölner Geschäftsführer hatte am vergangenen Sonntag beim 1:1 des FC in Hoffenheim in der Nachspielzeit einen Kaugummi in Richtung der Hoffenheimer Bank geworfen, dabei aber niemanden getroffen.

Schmadtke hat dem Urteil zugestimmt. „Dass es ein Fehler war, ein Kaugummi zu werfen, war mir klar, deshalb habe ich mich noch am Sonntagabend persönlich bei den Hoffenheimern entschuldigt. Über die Höhe der Geldstrafe kann man selbstverständlich geteilter Meinung sein“, sagte er.

Schmadtke war erst im Januar vom Sportgericht zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt worden, weil er am 12. Dezember in der Partie bei Werder Bremen den Schiedsrichtern in der Halbzeitpause hinterhergerufen hatte: „Ihr Eierköppe werdet auch immer schlechter.“