Sport

Kaiserslautern trennt sich von Stefan Kuntz

Stefan Kuntz weg, die neuen Bosse in der Kritik - der 1. FC „Chaoslautern“ zerfleischt sich selbst. Die vorzeitige Trennung von Vorstandsboss Kuntz, der sein Amt beim viermaligen deutschen Fußball-Meister erst nach Saisonende zur Verfügung stellen wollte, war der nächste Tiefpunkt der Negativ-Entwicklung beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern. „Es ist alles anständig abgelaufen. Es war der Deal, dass ich mich zurückziehe, wenn die Nachfolge geregelt ist. Das ist der logische Schritt“, sagte zwar der 53 Jahre alte Europameister von 1996. Von geregelter Nachfolge kann allerdings nicht die Rede sein. Die Arbeit von Kuntz als Sportchef übernimmt der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Mathias Abel (34) nur kommissarisch. Der Ex-Profi soll laut Aufsichtsratsboss Nikolai Riesenkampff „längstens“ bis zum 31. Mai diese Aufgabe ausüben. Ob der neue Sportchef in den Vorstand rückt, ist noch offen. Als Kandidaten sind Marc Arnold (Eintracht Braunschweig), Ralf Becker (Ex-Scoutingchef beim VfB Stuttgart) und Uwe Stöver (Holstein Kiel) im Gespräch. Auch der ehemalige Hertha-Nationalspieler Fredi Bobic wird gehandelt.