Los Angeles –

Djokovic fühlt mit Dopingsünderin Scharapowa

Los Angeles.  Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat Maria Scharapowa nach deren Dopingbeichte den Rücken gestärkt. „Ich wünsche ihr alles Gute. Ich fühle mit ihr und hoffe, sie geht gestärkt daraus hervor“, sagte der serbische Tennisprofi dem Promiportal TMZ.com. Während der Australian Open war Scharapowa positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden. Vom Weltverband ITF ist die Weltranglistensiebte aus Russland vorläufig suspendiert worden.

Derweil äußerte sich Meldonium-Erfinder Ivars Kalvins. Er schreibt dem Medikament keine leistungssteigernde Wirkung zu. „Es ist kein Doping“, sagte der Biochemiker aus Riga in Lettland am Mittwoch. Vor Scharapowa waren schon zahlreiche Sportler positiv auf Meldonium getestet worden.

Das Medikament steht seit Anfang dieses Jahres auf der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Kalvins betonte, dass Meldonium Athleten bei starker physischer Belastung vor Herzerkrankungen schützen und die Durchblutung verbessern könne. Dies sei „nicht das Gleiche wie Leistungssteigerung“. Scharapowa nimmt das Medikament nach eigenen Angaben seit zehn Jahren.