London –

Klopp fühlt sich nach Final-Pleite „wie Müll“

London.  Jürgen Klopp sah mitgenommen aus. Ausgerechnet er, der deutsche Teammanager des FC Liverpool, war verantwortlich für die erste Endspielpleite der Reds in einem Elfmeterschießen. Klopp saß im Presseraum des legendären Wembley-Stadions und rang nach Worten für die dramatische Niederlage im Ligapokal-Finale gegen Manchester City am Sonntag: „Es tut mir leid“, entschuldigte sich Klopp für das peinliche 1:3 im Elfmeterschießen. Liverpool lieferte ein Elfmeterschießen, wie es schwächer noch keine Mannschaft in einem englischen Cup-Finale zeigte. Drei von vier Schützen versagten.

Der „Daily Telegraph“ nannte es „eine große Überraschung, dass ein Deutscher ein Elferschießen verliert“. Klopp sei von den Geistern des 2013 gegen Bayern München verlorenen Champions-League-Endspiels (1:2) an gleicher Stelle „heimgesucht worden“.

Er fühle sich wie „rubbish“, sagte Klopp, wie Müll. „Jeder weiß: im Elfmeterschießen brauchst du ein bisschen Glück. Aber wir hätten es schon besser machen können“, sagte Klopp. Es war für den Ex-BVB-Trainer die vierte Pleite in einem Finale hintereinander: Zuvor war das verlorene Champions-League-Finale von 2013 gegen die Bayern sowie zwei Pleiten im DFB-Pokal-Finale (Bayern 2014) und Wolfsburg 2015