Europacup

Unerwartete Pleite der BR Volleys in Finnland

Nach dem 1:3 in Sastamala wird es richtig schwer mit dem Halbfinaleinzug. Und das Selbstvertrauen fürs Pokalfinale ist auch futsch.

Berlins italienischer Trainer Roberto Serniotti muss sich fürs Rückspiel gegen Sastamala richtig was einfallen lassen

Berlins italienischer Trainer Roberto Serniotti muss sich fürs Rückspiel gegen Sastamala richtig was einfallen lassen

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Sastamala.  Den Berlin Recycling Volleys droht bereits im Viertelfinale des europäischen CEV-Pokals das Aus. Der deutsche Volleyball-Vizemeister verlor am Mittwoch das Hinspiel beim finnischen Meister Valepa Sastamala überraschend klar mit 1:3 (31:29,20:25,26:28,21:25). Vor 900 Zuschauern in der urigen, aber stimmungsvollen Arena von Sastamala erwiesen sich die Gastgeber als zäher und abwehrstarker Widersacher. Bei den Berlinern hingegen blieben Leistungsträger wie der französische Europameister Nicolas Le Goff oder US-Nationalspieler Paul Lotman deutlich unter ihrer Normalform. Auch der Einsatz des zuletzt angeschlagenen Angreifers Robert Kromm ab dem zweiten Durchgang zeigte nicht die erhoffte Wirkung.

Das Rückspiel findet am 3. März in Berlin statt. Vier Tage nach dem Pokalfinale gegen den TV Bühl in Mannheim benötigt der Hauptstadtklub dann einen klaren Heimsieg, um im Golden Set doch noch um das Weiterkommen kämpfen zu können. Der CEV-Pokal gilt als der zweitwichtigste Vereins-Wettbewerb nach der Champions League, in der die BR Volleys unter unglücklichen Umständen (ein russisches Team war nicht in der Türkei angetreten, die Tabelle wurde durch Punktvergaben am grünen Tisch verfälscht) vorzeitig gescheitert waren. Und er weist sich nun als anspruchsvoller als erwartet.