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Größte Schmach für Weltmeister Mustafi

Shkodran Mustafis Wortwahl hätte kaum deftiger ausfallen können, nach der 0:7-Pokalpleite mit dem FC Valencia beim FC Barcelona wirkte der Weltmeister fast schon verzweifelt. „Die Mannschaft steckt in der Scheiße. Wir müssen wieder aufstehen, aber es ist nicht einfach“, klagte der 23-Jährige.

Der Abwehrspieler konnte sich wahrlich ein Urteil erlauben, denn er hatte das Debakel im Nou Camp gleich aus zwei Perspektiven erlebt. Die erste Halbzeit als Akteur auf dem Rasen, den zweiten Durchgang auf der Tribüne – nach einer Notbremse gegen Weltfußballer Messi (45.+2), dem drei Tore gelangen. Luis Suarez traf sogar viermal. Mustafis bittere Analyse: „Wir müssen die Fans um Verzeihung bitten und die nächsten Spiele wie Männer angehen.“ Die Sport-Tageszeitung „Marca“ spottete: „Sieben Tore und ein Todesfall.“

Beim spanischen Ex-Meister steht Trainer Gary Neville immer mehr unter Beschuss. Der letzte Sieg in der Primera Division datiert von Anfang November. Nun wartet man eigentlich nur noch darauf, wann Klubchef Peter Lim der Geduldsfaden reißt.