Wechsel offiziell

Guardiola verlässt den FC Bayern - Ancelotti übernimmt

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Pep Guardiola verlässt den FC Bayern München

Pep Guardiola verlässt den FC Bayern München

Foto: FABIAN BIMMER / REUTERS

Nun ist es offiziell: Bayern-Trainer Pep Guardiola verlässt den FC Bayern München am Saisonende. Sein Nachfolger wird Carlo Ancelotti.

Nach drei Jahren hat Pep Guardiola von Bayern München genug: Der 44 Jahre alte Spanier wird seinen auslaufenden Dreijahresvertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister wie erwartet nicht verlängern und sich im Sommer 2016 verabschieden. Nachfolger wird der Italiener Carlo Ancelotti (56), der einen Vertrag über drei Spielzeiten erhält.

"Wir sind Guardiola dankbar für alles, was er unserem Verein gegeben hat und hoffen, dass wir in dieser Saison gemeinsam noch viele Erfolge feiern werden. Mit Ancelotti kommt erneut ein sehr erfolgreicher Trainer zum FC Bayern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der Bild.

Guardiola war im Juni 2013 als Nachfolger von Jupp Heynckes zum FC Bayern gekommen, der ihm als Erbe das erste Triple der Vereinsgeschichte hinterlassen hatte. Der Katalane führte die Bayern bislang zu zwei deutschen Meisterschaften und einem DFB-Pokalsieg. Zudem gewann er mit den Münchnern den UEFA-Supercup und den Weltpokal.

Guardiola will sich mit Champions-League-Sieg verabschieden

Noch fehlt aber der Triumph in der Champions League mit den Bayern. Dies soll nach zwei vergeblichen Anläufen mit dem jeweiligen Aus im Halbfinale nun zum krönenden Abschluss am 28. Mai 2016 in Mailand gelingen.

Ancelotti war schon in den letzten Tagen als großer Favorit auf Guardiolas Nachfolge gehandelt worden. Der Italiener hat bisher Juventus Turin, AC Mailand, den FC Chelsea, Paris St.-Germain und Real Madrid trainiert. Mit Milan und den Königlichen gewann er auch die Champions League.

Guardiola wird indes weiterhin mit Manchester City in Verbindung gebracht. Aus der Premier League kämen außerdem der FC Chelsea und Manchester United infrage. Auch eine erneute Auszeit wie 2012/13, als der Katalane nach vier Jahren als Coach bei Barca ein Sabbat-Jahr einlegte, soll nach Medienberichten denkbar sein.

( sid )