Fussball

Real Madrid aus spanischem Pokal ausgeschlossen

Weil Real Madrids Coach einen gesperrten Spieler einsetzte, sind die Königlichen am grünen Tisch aus dem Pokal ausgeschieden.

Dennis Tscheryschew (l.) hätte von Real-Trainer Rafael Benitez (r.) beim Pokal-Spiel gegen Cadiz nicht aufgestellt werden dürfen. Wegen dieses Fehlgriffs ist Real nun draußen

Dennis Tscheryschew (l.) hätte von Real-Trainer Rafael Benitez (r.) beim Pokal-Spiel gegen Cadiz nicht aufgestellt werden dürfen. Wegen dieses Fehlgriffs ist Real nun draußen

Foto: MARCELO DEL POZO / REUTERS

Da half dann auch alles Lamentieren nichts. Dafür war der Fehler, den Real Madrids Trainer Rafael Benitez vor dem Viertrunden-Hinspiel der Copa del Rey beim FC Cadiz gemacht hatte, zu eindeutig. Und der Ausschluss vom spanischen Cup-Wettbewerb durch den nationalen Verband RFEF die logische, weil einzige Konsequenz.

Real Madrid kann noch einmal Einspruch einlegen

Das RFEF-Schiedsgericht kam in erster Instanz zu dem Urteil, gegen das Real vor dem gleichen Gericht und bei Ablehnung noch einmal vor dem höchsten spanischen Sportgericht TAD Einspruch einlegen kann. Benitez hatte beim 3:1 beim Drittligisten den wegen dreier Gelber Karten aus der Vorsaison nicht spielberechtigten Dennis Tscheryschew aufgestellt.

Der Russe war seinerzeit Leihspieler beim FC Villarreal. Bei der Verhandlung lehnte Richter Francisco Rubio die Argumente Reals ab. Die Madrilenen hatten angeführt, dass der Spieler nicht persönlich vom Verband über seine Sperre informiert worden war. Zudem hatte Real angeführt, dass Gelbe Karten im Pokal nach der dritten Runde gestrichen werden. Real stieg als Erstligist aber erst in Runde vier ein.