Fussball

Kerem Demirbay muss nach Beleidigung vier Spiele pausieren

Weil der Düsseldorfer Spieler Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus frauenfeindlich beleidigte, wird er nun für längere Zeit gesperrt.

Kerem Demirbay von Fortuna Düsseldorf steht für seinen verbalen Aussetzer vor einer  langen Sperre

Kerem Demirbay von Fortuna Düsseldorf steht für seinen verbalen Aussetzer vor einer langen Sperre

Foto: Marius Becker / dpa

Düsseldorf.  – Kerem Demirbay von Fortuna Düsseldorf muss nach seinem verbalen Aussetzer für vier Spiele pausieren. Der Mittelfeldspieler wurde vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Strafe von fünf Spielen, davon zwei auf Bewährung, verurteilt.

Die Sperre tritt jedoch erst nach dem Heimspiel seines Clubs am Montag gegen Eintracht Braunschweig in Kraft, da Demirbay in dieser Partie aufgrund seiner Gelb-Roten Karte ohnehin nicht auflaufen darf.

Fortuna geht in Berufung

Demirbay soll nach seiner Gelb-Roten Karte im Fußball-Zweitligaspiel der Fortuna am Sonntag beim FSV Frankfurt (2:1) zu Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus gesagt haben: „Ich finde, Frauen haben im Männerfußball nichts zu suchen.“

Sein Verein kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen: „Wir halten diese Strafe für unangemessen hoch und haben uns deshalb dazu entschieden, Einspruch dagegen einzulegen“, sagte Sportdirektor Rachid Azzouzi.