Rugby

Jonah Lomu starb, weil er die „All Blacks“ zu sehr liebte

Vor kurzem starb Neuseelands größter Sport-Star. Jetzt steht die Todesursache fest. Sie hat mit dem WM-Titel der „All Blacks“ zu tun.

Ein Bild aus guten Tagen: Neuseelands Jonah Lomu gibt während der Rugby-WM 1999  in England im Spiel gegen Italien  Anweisungen.  Der größte Rugby-Star aller Zeiten starb am 18. November im Alter von 40 Jahren

Ein Bild aus guten Tagen: Neuseelands Jonah Lomu gibt während der Rugby-WM 1999 in England im Spiel gegen Italien Anweisungen. Der größte Rugby-Star aller Zeiten starb am 18. November im Alter von 40 Jahren

Foto: Gerry Penny / dpa

Auckland.  – Ausgerechnet die Liebe zu seinen All Blacks hat Neuseelands Rugby-Legende Jonah Lomu möglicherweise das Leben gekostet. Ein Blutgerinnsel in Folge eines langes Fluges war mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache für den plötzlichen Tod des 40-Jährigen. Lomu war am 18. November in Auckland nach einem Herzstillstand gestorben.

Knapp drei Wochen zuvor war Jonah Lomu im Londoner Rugby-Tempel Zeuge, wie "seine" Neuseeländer mit einem 34:17-Erfolg gegen Australien als erste Mannschaft zum dritten Mal Weltmeister geworden war.

Öffentliche Trauerfeier für Lomu vor 50.000 Zuschauern

"Er ist dann über Dubai zurück in die Heimat geflogen. Der wahrscheinlichste Grund für seinen Tod könnte ein Blutgerinnsel in der Lunge gewesen sein, das sich auf dem langen Flug gebildet hat", erklärte der frühere All-Blacks-Arzt John Mayhew. Lomus Nierenprobleme hätten ein solches Szenario womöglich begünstigt.

Jonah Lomu wird am 1. Dezember in einer privaten Zeremonie beigesetzt. Tags zuvor wird es im 50.000 Zuschauer fassenden Eden Park Stadion von Auckland eine öffentliche Trauerfeier geben. Das hat Premierminister John Key angeordnet. "Jonah hat die Menschen weltweit berührt", sagte Key.