Cristiano Ronaldo

Der Weltfußballer kokettiert mit Abschied von Real Madrid

Cristiano Ronaldo kann sich einen Wechsel vorstellen, wird vom Hass angetrieben und weiß um seine Eitelkeit. Geständnisse eines Stars.

Cristiano Ronaldo trägt seit 2009 das Trikot der Königlichen

Cristiano Ronaldo trägt seit 2009 das Trikot der Königlichen

Foto: Denis Doyle / Getty Images

Weltfußballer Cristiano Ronaldo kokettiert mit einem Abschied vom spanischen Spitzenklub Real Madrid. "Warum denn nicht?", antwortete der Portugiese im „kicker“-Interview auf die Frage, ob er sich eines Tages einen Wechsel vorstellen könne: "Im Moment spiele ich für Real Madrid, aber man kann nie wissen. Man muss tun, was einen glücklich macht. Was morgen passiert, weiß niemand."

Gehört dazu vielleicht, dass der Portugiese zu Manchester United zurückkehrt? Bestätigt wird das durch einen Tweet von Patrice Evra, der zwischen 2006 und 2009 mit Ronaldo bei ManU unter Sir Alex Ferguson spielte: „Sir Alex hat mir gesagt, dass Cristiano Ronaldo zu 99 Prozent zu Manchester United zurückkehrt.“

Der mit etlichen individuellen Titeln ausgezeichnete Ronaldo (30), dessen Leben ab dem 9. November in einem Dokumentarfilm im Kino zu sehen ist, spielt seit 2009 für die Königlichen und gewann mit Real unter anderem 2014 die Champions League.

„Für mich bin ich der Beste“

"Ich kann nur sagen, dass ich immer mein Bestes geben werden, für meinen Klub und für Portugal", sagte der Superstar, der weiterhin sehr von sich überzeugt ist: "Für mich bin ich der Beste."

Ein Abschied aus Madrid dürfte allerdings sehr kostspielig sein: Angeblich liegt die Ablösesumme für den nach wie vor teuersten Fußballer der Welt (94 Millionen beim Wechsel von Manchester United nach Madrid) bei einer Milliarde Euro.

Zuvor hatte der Weltfußballer in einem anderen Interview eingeräumt, dass Bescheidenheit nicht zu seinen Tugenden zählt und dass er „Feinde“ braucht.

„Der Hass treibt mich an“

„Der Hass treibt mich nach vorn“, sagte der oft als eitel kritisierte Portugiese in einem Interview mit spanischen Medien. „Ich bin sicher nicht der bescheidenste Mensch der Welt“, sagte Ronaldo. „Für viele ist Lionel Messi (vom FC Barcelona) der Beste, aber in meinem Kopf bin ich es. Ich denke, jeder sollte so denken, wenn er Großes erreichen will“, erklärte der 30-Jährige.

Im Gespräch räumte „CR7“auch ein, dass zu seinen Fehlern auch gehöre, dass er kein guter Verlierer sei. „Ich kann nicht verlieren. Ich ärgere mich sehr, schreie, sage Dummheiten und hinterher bedauere ich es immer.“

In gewisser Weise sei er aber doch bescheiden: “Ich lerne gern von Sportlern, auch von anderen Sportarten. Man kann sich immer irgendwie verbessern.“