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Dreierpack von Aubameyang lässt Dortmund jubeln

Europa League: Erster Sieg für Augsburg, Schalke nur remis

Berlin.  Zwei Siege und ein Unentschieden: Die drei deutschen Vertreter in der Europa League lieferten am dritten Spieltag der Gruppenphase eine insgesamt gute Bilanz ab. Dabei überraschte der Bundesliga-Tabellenletzte FC Augsburg mit einem 1:0 (1:0) beim AZ Alkmaar in den Niederlanden. Borussia Dortmund gewann dank dreier Treffer von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang 3:1 (2:0) beim FK Qäbälä in Aserbaidschan; Schalke 04 und Sparta Prag trennten sich 2:2 (1:0).

Nach dem Abpfiff in Baku verschwand der Matchwinner in einer gelben Spielertraube und ließ sich feiern. Pierre-Emerick Aubameyang hatte mit seiner Gala für ein weiteres Highlight seiner bisherigen Karriere beim BVB gesorgt. In Aserbaidschan erzielte der 26-Jährige damit seine Tore vier bis sechs (31., 38. und 72.) im laufenden Wettbewerb und bestätigte einmal mehr seinen unschätzbaren Wert für den BVB.

Der Torjäger, der noch einen Vertrag bis 2020 besitzt und sich immer mehr in den Fokus der europäischen Top-Klubs schießt, belohnte damit die Reise-Strapazen (3500 Kilometer) der Borussen, die sich als Tabellenführer der Gruppe C nun auf dem besten Weg in die K.o.-Phase befinden. Torhüter Roman Weidenfeller brachte es auf den Punkt: „Es war ein Arbeitssieg.“

Erfolg in Alkmaar sollte Augsburg Auftrieb für die Bundesliga geben

Ex-Nationalspieler Piotr Trochowski (43. Minute) war es, der den FC Augsburg bei seinem Startelf-Debüt zum historischen ersten Sieg im Europapokal führte. Der 31-Jährige sorgte mit einem wunderbaren Freistoßtor für den Sieg. „Die kämpferische Leistung der Mannschaft war sensationell. Das sollte uns Selbstvertrauen für die Meisterschaft geben“, kommentierte Manager Stefan Reuter. „Wir sind superglücklich.“

Das konnten die Schalker nicht von sich sagen. Nach dem Wirbel um einen möglichen Abschied von Manager Horst Heldt bewahrte sie Leroy Sané vor der ersten Niederlage in der Europa League. Er rettete den Königsblauen mit seinem Treffer in der 73. Minute immerhin noch ein Remis. Franco di Santo (6.) hatte die Schalker in Führung gebracht, doch Kehinde Fatai (50.) und David Lafata (63.) drehten das Spiel, ehe Sané zuschlug. Kapitän Benedikt Höwedes meinte: „Wir haben lange Zeit das Ergebnis nur verwaltet, wichtig war aber, dass wir das Spiel nicht verloren haben.“