Cottbus

Fünf Pleiten sind zu viel: Cottbus feuert Trainer

Cottbus. Das 0:1 beim FC Erzgebirge Aue war der letzte Auftritt von Stefan Krämer als Trainer des FC Energie Cottbus, nach der fünften Saisonniederlage muss der 48-Jährige gehen. Das Präsidium der Lausitzer löste den glück- und erfolglosen Coach am Sonnabend ab. „Diese Entscheidung ist uns überaus schwer gefallen“, erklärte Präsident Wolfgang Neubert. „Die jüngste sportliche Entwicklung gefährdet jedoch unsere Ziele, so dass wir keine andere Möglichkeit sehen als eine Veränderung auf der Position des Cheftrainers.“

Nach der erneuten Pleite am Freitagabend hatte Neubert Gespräche mit der sportlichen Leitung angekündigt, die Entscheidung für den Neuanfang und den Wechsel auf dem Trainerposten fiel schnell. „Die Mannschaft hat es in den vergangenen Wochen nicht geschafft, ihr zweifellos vorhandenes Potenzial abzurufen. Die bedenkliche Entwicklung zwang uns nun zum Handeln“, erklärte der Präsident. Zunächst übernimmt Co-Trainer und Ex-Profi René Rydlewicz die sportliche Verantwortung. Im Juni 2014 hatte Krämer den damaligen Zweitliga-Absteiger übernommen, war als Nachfolger von Interimscoach Jörg Böhme angetreten und hatte einen Vertrag bis 2016 unterschrieben. In der vergangenen Drittliga-Saison führte er die Lausitzer auf Tabellenplatz sieben.