Berlin

Sieben Zweitligisten verzichten auf „Wir helfen“-Aktion

Berlin. Neben dem FC St. Pauli spielen an diesem Wochenende auch der 1. FC Union, der SC Freiburg, der VfL Bochum, der MSV Duisburg, der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern ohne das Trikot-Logo „Wir helfen“ für Flüchtlinge. Freiburg, Union und St. Pauli betonten, dass sie sich lieber lokal in der Flüchtlingshilfe engagierten. Bochum und der Club begründeten den Verzicht mit der Reaktion von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann auf die Absage durch die Kiez-Kicker. „Darüber wird sich die @AfD_Bund freuen: Beim @fcstpauli sind #refugeesnotwelcome“, hatte Diekmann getwittert.

Am Wochenende sollten alle 36 Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga den Aufdruck der „Bild“-Aktion „Wir helfen - #refugeeswelcome“ tragen, statt des üblichen großen Sponsorenlogos des Versandunternehmens Hermes. Klein sind dabei auch die Logos der Zeitung und von Hermes abgebildet. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte zu dieser freiwilligen Aktion aufgerufen. Widerstände hat es auch bei Fangruppierungen in der Bundesliga gegeben, etwa bei Hertha BSC („Förderkreis Ostkurve“) und Borussia Dortmund.