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Krise in Griechenland trifft auch den Sport - aber nicht Olympiakos

Krise Griechenland steht seit Jahren am Abgrund, und die tiefe Krise hat auch den Sport getroffen. Traditionsreiche Fußballklubs wie AEK Athen und Aris Saloniki sind abgestiegen, andere haben kein Geld mehr und versinken zunehmend in der Bedeutungslosigkeit. Nur ein Verein blieb davon unberührt: Olympiakos Piräus, an diesem Mittwoch Gegner des FC Bayern in der Champions League.
Verkauf Der Grund für den „Wohlstand“ mitten in der schweren Finanzkrise hat einen Namen: Evangelos Marinakis. Der superreiche Reeder führt den populärsten Verein Griechenlands mit eiserner Hand, und er weiß, wie man mit Geld umgeht. Er kauft billig und verkauft teuer. Allein in diesem Jahr wurden zwölf Spieler verpflichtet. Der bekannteste ist der 35 Jahre alte Argentinier Esteban Cambiasso.

Rivalität Piräus, das seit 1997 nur zweimal die Meisterschaft verpasst hat, verbindet eine Fehde mit Pana-thinaikos Athen. Panathinaikos legte kürzlich Beschwerde beim Internationalen Sport-­­­­­gerichtshof CAS ein. Gegen Olympiakos-Besitzer Marinakis läuft ein Verfahren wegen Spielmanipulation. Der CAS erteilte Olympiakos dennoch eine provisorische Erlaubnis zur Teilnahme an der Champions League.