Dortmund –

Weidenfeller erhält Bewährungschance gegen Wolfsberg

Dortmund. Der Gegner kommt mal nicht aus Madrid oder London, sondern aus der österreichischen Fußball-Provinz. Dennoch rechnet Borussia Dortmund im Spiel gegen den Wolfsberger AC mit einer Rekordkulisse. Einschließlich der Dauerkarten wurden bisher schon 63.000 Tickets verkauft - das gab es für einen deutschen Klub in der Qualifikation zur Europa League noch nie.

Diesen Zuspruch der zuletzt an die Champions League gewöhnten Fans empfindet Trainer Thomas Tuchel als zusätzlichen Anreiz für sein Debüt im eigenen Stadion am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD): „Das ist die Energie, auf die ich mich besonders freue.“ Für die meisten BVB-Anhänger gilt es als ausgemachte Sache, dass ihr Klub weiterkommt. Schließlich verhalf das 1:0 im Hinspiel zu einer komfortablen Ausgangslage. Mit der Favoritenbürde kann Tuchel gut leben: „Wir trauen uns zu, dominant auftreten. Das wird man unserem Spiel anmerken. Wir sind eine Woche weiter.“

Zur Erleichterung des Trainers meldeten sich die leicht verletzten Pierre-Emerick Aubameyang und Ilkay Gündogan rechtzeitig zurück. Dagegen werden die Abwehrspieler Neven Subotic (Rücken) und Erik Durm (Knie) fehlen. Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, wird Roman Weidenfeller das Tor hüten. Damit erhält der Weltmeister die Chance, sich für einen Stammplatz zu empfehlen. In Klagenfurt hatte Zugang Roman Bürki den Vorzug erhalten.