„Miserabel“

Das sagen Sportler zum Kampf zwischen Mayweather und Pacquiao

Für den vermeintlichen „Boxkampf des Jahrhunderts“ zwischen Gewinner Floyd Mayweather und Manny Pacquiao war das eine ziemlich schwache Vorstellung. Gelinde gesagt. Sportler finden deutliche Worte.

Foto: FREDERIC J. BROWN / AFP

Graciano Rocchigiani (Ex-Boxweltmeister bei Sky): „Das war ein langweiliger Scheißkampf, Mayweather hat gar nichts riskiert. Wenn man so boxt, kann man nicht sicher sein, dass man gewinnt. Ich fand, das war eine knappe Sache, und das kann auch schiefgehen. Das war ein enttäuschender Kampf, ich habe mir das anders erhofft.“

Ulli Wegner (Boxtrainer bei Sky): „Das war eine miserable Vorstellung, die Mayweather gezeigt hat. Der Kampf ließ viele Dinge offen, ich bin richtig enttäuscht und kann nicht verstehen, wie man zu so einem Urteil kommt.“

Arthur Abraham (Boxweltmeister bei Sky): „Zum Schluss hat Mayweather Pacquiao im Griff gehabt und er hat den Kampf gemacht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich einen besseren Kampf erwartet habe. Ich hoffe, dass sie noch einmal gegeneinander boxen. Sie waren beide zu vorsichtig.“

Mike Tyson (Ex-Boxweltmeister bei Twitter): „Darauf haben wir fünf Jahre gewartet... #unbeeindruckt“

Oscar de la Hoya (Ex-Boxweltmeister bei Twitter): „Sorry Boxfans. Nennt mich altmodisch, aber ich mag es, wenn die Fans einen actiongeladenen Kampf sehen, der sein Geld wert ist.“

Lennox Lewis (Ex-Boxweltmeister bei Twitter): „Pax knackt nicht den Mayvinci code! FM gewinnt locker für mich! Wenn du ihn nicht erreichen kannst, kannst du ihn nicht treffen!“

George Foreman (Ex-Boxweltmeister bei Twitter): „Es war ein guter Kampf. Seid stolz. Manny Pacquiao hat eine Show gezeigt.“

Axel Schulz (Ex-Boxer bei bild.de): „Es war nicht der von allen erwartete Jahrhundertkampf, sondern ein Fight, der stark von der Taktik geprägt war. Ich hatte Mayweather mit 116:112 Punkten vorn. Das Urteil der Punktrichter ist einen Tick zu hoch ausgefallen.“

Dirk Nowitzki (Basketballstar der Dallas Mavericks): „Hatte mehr erwartet. Floyd ist zu lang und zu schnell.“

Hans Sarpei (Ex-Fußballprofi): „Das letzte Mal bin ich für Felix Magath so früh aufgestanden...“