Tischtennis

Darum kommt das beste deutsche Frauen-Team aus Berlin

Nach dem Auswärtswochenende mit zwei Siegen steht der TTC Eastside vorzeitig als Tischtennis-Meister fest. Eine Überraschung ist dieser Triumph für niemand. Nun gibt es noch ein ehrgeiziges Ziel.

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Nach der erfolgreichen Titelverteidigung streben die Tischtennis-Frauen des TTC Berlin Eastside nun eine „Clean Season“ in der Bundesliga ohne Punktverlust an. Zwei Heimspiele stehen für die Hauptstädterinnen noch an, am 19. April gegen den TV Busenbach und am 10. Mai gegen DJK Kolbermoor.

„Ohne Minuszähler haben wir noch nie eine Saison abgeschlossen, das wäre ein besonderes Sahnehäubchen auf eine insgesamt sehr gute Saison“, sagte TTC-Präsident Alexander Teichmann. Mit Pokal und Meisterschaft wurde beide nationalen Titel gewonnen, in der Champions League kam im Halbfinale gegen Fenerbahce Istanbul, das Starensemble mit einem Riesenetat, das Aus.

Auch individuell erreichten die Berliner Spielerinnen hervorragende Ergebnisse. Die 21-jährige Petrissa Solja wurde Deutsche Einzel- und Doppelmeisterin, Georgina Pota holte sich den Titel in Ungarn.

In der aktuellen Weltrangliste stehen die Eastside-Damen alle unter den Top 40: Pota ist 17., Solja 22., Xiaona Shan 29. und Kristin Silbereisen 39. Letztere wird nach zwei Jahren in Berlin zum DJK Kolbermoor wechseln. „Ihr Vertrag lief aus, das Angebot aus Bayern war offenbar besser als unseres, auch weil es mit Drei-Jahres-Option auch längerfristiger war“, begründete Teichmann.

Zwei Japanerinnen sollen kommen

Auch um die Zukunft muss den Hauptstädterinnen nicht Bange werden. Der TTC wird zwei junge Japanerinnen verpflichten, die kurz vor der Vertragsunterschrift stehen und aktuell im Weltranking zwischen den Plätzen 50 bis 90 positioniert sind.

Bei den Spielen des vergangenen Wochenendes in Essen und Bingen unterstrichen die von Irina Palina trainierten Berlinerinnen wieder einmal ihre besondere Teamstärke. Die Niederlagen der vom Auswahllehrgang zur EM-Vorbereitung sichtlich erschöpften Solja und Shan glichen die anderen mit ihren Siegen aus.