Union Berlin

Die „Eisernen“ verpflichten Stephan Fürstner bis 2017

Der defensive Mittelfeldspieler kommt von der Spielvereinigung Greuther Fürth. Der 27-Jährige spielte zuvor bei einem großen Bundesligaverein und hat auch Erfahrung in den DFB-Nachwuchsteams.

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Stephan Fürstner wechselt von Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth zu Liga-Konkurrent 1. FC Union Berlin. Der 27-jährige „Sechser“ kommt ablösefrei und hat nach Angaben von Union Berlin einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 mit Option für ein weiteres Jahr unterschrieben.

„Stephan Fürstner ist ein lauf- und zweikampfstarker Spieler, der unserer Defensive durch seine Erfahrung Stabilität verleihen soll. Darüber hinaus ist er ein enorm ambitionierter und erfahrener Profi, der seine Führungsqualitäten bereits bewiesen hat.

Natürlich erwarte ich, dass er diese Mentalität in unsere Mannschaft einbringt. Ich freue mich sehr darüber, dass wir Stephan von unseren Ideen überzeugen konnten und er sich für Union entschieden hat“, so Union-Trainer Norbert Düwel über den Sommer-Neuzugang.

Aufstieg mit den „Kleeblättern“

Der gebürtige Münchner debütierte 2007 für den FC Bayern und bestritt gegen Borussia Mönchengladbach sein einziges Bundesligaspiel für den deutschen Rekordmeister. 2009 unterzeichnete Fürstner einen Dreijahresvertrag bei der SpVgg Greuther Fürth, mit welcher er 2012 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte.

Insgesamt absolvierte der 1,78 Meter große Mittelfeldspezialist bislang 31 Bundesliga- sowie 129 Zweitligaspiele und erzielte dabei 10 Tore. Ferner stehen zusammen sieben Einsätze für die deutschen U19 und U17 Nationalmannschaften zu Buche. In der laufenden Saison stand Fürstner für Greuther Fürth in 25 von 26 Zweitligaspielen in der Anfangself und kam in zwei Pokalspielen zum Einsatz.

„Jeder weiß, dass Stephan für uns als Spieler und als Mensch einen unglaublichen Stellenwert hat. Er ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Deshalb haben wir bis zuletzt um ihn gekämpft. Aber am Ende müssen wir seine Entscheidung respektieren, auch wenn es uns sehr schwer fällt“, sagte Fürths Präsident Helmut Hack.

„Ich freue mich auf Union und den Schritt in die Hauptstadt. Ich habe mir die Entscheidung nach vielen guten Jahren in Fürth nicht leicht gemacht. Mein Ziel war und ist die Bundesliga. Ich sehe, dass Union viele Schritte in diese Richtung eingeleitet hat, und ich möchte ab Sommer zum Erreichen des großen Ziels beitragen“, kommentierte Stephan Fürstner wortreich seine Vertragsunterschrift. Kürzer machte es Union über Twitter: „Stephan, wir freuen uns auf dich! #fcunion #fürstner“.