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Marco Huck kämpft erstmals in den USA um die WM

Der Cruisergewichtschampion soll am 12. Juni in Chicago seinen WM-Titel gegen den Polen Krzystof Glowacki verteidigen. Der vermittelte auch den Deal mit den USA. Offen ist noch, wer Huck trainiert.

Foto: Kevin Kurek / dpa

Marco Huck wird seinen Titel im Cruisergewicht (WBO) am 12. Juni in Chicago verteidigen. Gegner soll der Pole Krzystof Glowacki sein. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach stehen beide Seiten vor einer unmittelbaren Einigung. „Ja, wir sind uns mit den Polen im Prinzip einig. Allerdings geht es noch um einige wichtige Kleinigkeiten, die verhandelt werden müssen“, bestätigte Huck gegenüber der Zeitung.

Das US-Engagement kommt offensichtlich über Glowacki zustande. Das Management des Polen kooperiert demnach mit Warrior-Promotion, ein amerikanischer Promoter soll der Veranstalter des Kampfes sein. Offen ist noch, wer Huck trainiert. Favorit soll der amerikanische Trainer Don House sein, der unter anderem den ehemaligen Halbschwergewichts-Star Derrick Harmon und Diego „Chico“ Corrales, Ex-Weltmeister im Superfeder- und im Leichtgewicht, betreut hat.

„Für mich ist Ulli Wegner der Beste“

Allerdings ist auch der Engländer Adam Booth eine Option, Mastermind hinter der Karriere des ehemaligen Cruiser- und Schwergewichtschampions David Haye. Huck hat aber ganz andere Präferenzen: „Für mich ist und bleibt Ulli Wegner der beste Trainer der Welt, doch der wird von Sauerland ja nicht freigegeben.“