Radsport

Nach Sturz: Simon Geschke fällt mehrere Wochen aus

Der Berliner Radprofi stürzte auf der 5. Etappe der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico schwer. Bereits im Januar war er in Australien mit einem Auto kollidiert. Diesmal war es schlimmer.

Foto: Roth/Augenklick / picture alliance / Augenklick/Ro

Der Berliner Radprofi Simon Geschke (Giant-Alpecin) hat sich auf der fünften Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico, die vom tyrrhenischen zum adriatischen Meer führt, bei einer Kollision mit dem Mannschaftswagen einen Bruch des rechten Schlüsselbeins zugezogen. Nach Angaben seines Rennstalls sei es „bei langsamer Geschwindigkeit“ zu dem Unfall gekommen.

„Das Gesicht kollidierte mit einem stehenden Auto. Meine Nase schmerzt, und mein Schlüsselbein ist gebrochen. Ein gebrauchter Tag“ twitterte er. Jetzt muss der 29-Jährige unter das Messer. „Ich fliege heute nach Hause und werde morgen operiert. Ich werde hoffentlich blitzschnell gesund“, teilte er weiter auf Twitter mit.

Sein Trainer Rudi Kemna sagte dem Fahrrad-Magazin „Velomotion“: „Manchmal trifft es einen in solchen langsamen, kleineren Stürzen viel schwerer. Er wusste sofort, dass es gebrochen war, und jetzt haben wir auch Gewissheit darüber. Jetzt geht es sofort mit der Reha los, und dann sehen wir, wie wir ihn schnellstmöglich wieder fit bekommen.”

Unliebsame Begegnung mit der Polizei

Es ist nicht der erste Unfall des Radprofis in diesem Jahr. Beim Training zur Tour Down Under in Australien übersah im Januar ein Polizist beim Einparken den vom Willunga Hill südlich von Adelaide abfahrenden Deutschen und stieß mit ihm zusammen. Geschke blieb unverletzt: „Ich fühlte mich wie ein Krimineller, als ein Polizeiauto meinen Hinterreifen touchierte und mich fast zum Sturz brachte. Es war keine Absicht, denke ich mal“, twitterte Geschke danach. In Italien hatte er jetzt nicht so viel Glück. Ihm droht eine mehrwöchige Pause.