Fußball

Ex-Herthaner Christopher Gäng leidet an akuter Depression

Der Torwart und ehemalige Herthaner fällt bis auf Weiteres bei Lok Leipzig aus. Über die Schwere seiner Krankheit ist nichts bekannt.

Foto: JOERG SARBACH / AP

Torwart Christopher Gäng (24) vom Fußball-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig hat sich wegen akuter Depression in ärztliche Behandlung begeben. Über die Schwere der Erkrankung machte der Verein keine Angaben. Der Torwart der Leipziger verzichtete auf ärztliches Anraten auf einen Einsatz beim Punktspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Magdeburg (3:0). „Christopher bekommt jede Unterstützung vom Verein und von der Mannschaft. Wir wünschen ihm baldige Genesung“, erklärte Lok-Trainer Marco Rose.

Gäng, geboren in Mannheim, hatte von 2007 bis 2010 für Hertha BSC gespielt, vor allem in der U23. Sein einziger Profi-Einsatz stand unter keinem guten Stern. Im November 2008 vertrat Gäng den verletzten Jaroslav Drobny und stand bei Herthas 1:5-Pleite gegen Werder Bremen im Tor. Nach einer Saison bei RB Leipzig, schloss sich Gäng für einige Monate Türkiyemspor an. Seit Januar 2012 steht er im Tor von Lokomotive Leipzig. Nach Informationen der „Bild“ hatte Gäng zuletzt in Leipzig mit den Kollegen über seine Probleme gesprochen. Bis auf Weiteres ist er krank geschrieben.