Verletzung

Hertha-Profi Hubnik erleidet leichte Gehirnerschütterung

Roman Hubnik war beim Sieg gegen Regensburg mit Teamkollege Ndjeng zusammengeprallt. Beim Berliner Derby soll er wieder spielen können.

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Roman Hubnik vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC hat beim 2:1-Erfolg gegen den SSV Jahn Regensburg eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte der Verein am Sonnabend mit.

Am Montag soll der Abwehrspieler jedoch schon wieder mit Lauftraining beginnen und einen Tag später ins Mannschaftstraining einsteigen. Hertha hofft, dass der Tscheche für das anstehende Stadtderby am 3. September beim 1. FC Union wieder zur Verfügung steht.

Hubnik war am Freitagabend in der 30. Minute mit seinem Vereinskollegen Marcel Ndjeng zusammengeprallt. Dabei traf Ndjengs Ellenbogen Hubnik im Gesicht. Der Tscheche blieb regungslos auf dem Rasen liegen und musste mit einer Trage vom Platz transportiert werden. Noch am Abend wurde Hubnik im Berliner Martin-Luther-Krankenhaus untersucht, wo die Ärzte eine leichte Gehirnerschütterung diagnostizierten. Leichte Verletzungen zogen sich zudem Änis Ben-Hatira (Knöchelprellung) und Sandro Wagner (Schlag auf den Zeh) zu.

Schlechte Nachrichten gab es am Sonnabend von Stammtorhüter Thomas Kraft. Der wegen der Vorkommnisse beim Relegations-Rückspiel bei Fortuna Düsseldorf bislang gesperrte Schlussmann erlitt einen Hexenschuss. Ursprünglich war geplant, dass Kraft am Sonnabend bei Hertha II in der Regionalliga gegen Optik Rathenow eingesetzt wird, um Spielpraxis zu bekommen. Für das Stadtduell mit Union ist Kraft wieder spielberechtigt.

„Es war ein dreckiger Arbeitssieg“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz nach dem ersten Saisonsieg der Berliner. Kapitän Peter Niemeyer meinte: „Mir fallen die Steine brockenweise von den Schultern. Der Dreier ist wichtig, egal, wie er zustande kam. Diesen Sieg lasse ich mir nicht kaputtreden. Es war klar, dass es keinen Hurra-Fußball geben würde.“