Jugend-Wettkämpfe

"Ruhr Games" – NRW wird sportlich

Die "Ruhr Games" – ein Sport-Event für Jugendliche – sollen künftig 8000 Nachwuchssportler ins Ruhrgebiet locken. Knapp drei Millionen Euro könnte das Projekt kosten. Erste Planungen haben begonnen.

Foto: picture-alliance / Eibner-Presse / picture-alliance / Eibner-Presse/picture alliance

Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Land NRW haben sich ein sportliches Ziel gesetzt: Gemeinsam wollen sie ein Sportereignis der Superlative auf die Beine stellen, bei dem ganze 8000 Nachwuchssportlern im Alter von zwölf bis 18 Jahren bei Wettkämpfen gegeneinander antreten.

"Ruhr Games“ soll das Ganze heißen. Dabei sollen aber nicht nur Jungen und Mädchen aus dem Ruhrgebiet teilnehmen können, sondern auch jene aus den europäischen Partnerstädten. Die Art der Disziplinen soll eine Mischung aus über 20 olympischen Sportarten und publikumsstarken Trendsportarten sein. Neben den Wettkämpfen ist außerdem ein begleitendes Kulturprogramm geplant.

Erste Spiele in drei bis vier Jahren

Die Kosten für ein solches Event würden sich ersten Schätzungen zufolge auf knapp drei Millionen Euro belaufen. Das Budget wollen RVR und das Land NRW je zur Hälfte aufbringen. Erstmals könnten die Ruhr Games 2015 oder 2016 ausgerichtet werden und danach aller zwei Jahre wiederholt werden.

Gestern sicherte bereits das Ruhrparlament einstimmig seine Unterstützung zu und beschloss, ein Planungs- und Durchführungskonzept für die "Ruhr Games" in Auftrag zu geben.

Auch die Umsetzungsmöglichkeiten wurden bereits unter die Lupe genommen. Eine erste Untersuchung der Frankfurter Agentur ProProjekt hat den "Ruhr Games“ dabei gute Chancen attestiert. Ausschlaggebend sei dabei vor allem die gute Infrastruktur des Ruhrgebiets. Mindestens 17 für Spitzensport geeignete Wettkampfstätten seien vorhanden. Die "Ruhr Games“ sollen dezentral in der gesamten Region stattfinden und die Begegnung von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern fördern.