Volleyball

Berlin Volleys stehen im Halbfinale unter Druck

Nach der Niederlage im ersten Spiel des Play-off-Halbfinales fordert Berlin-Volleys-Manager Niroomand von seiner Mannschaft ein Ausrufezeichen in der zweiten Parte.

Foto: dpa / dpa/DPA

Die Berlin Volleys stehen schon nach dem ersten Spiel des Play-off-Halbfinales um die Volleyball-Meisterschaft gehörig unter Druck. Um nach der 1:3 (20:25, 16:25, 25:23, 25:27)-Niederlage vom Mittwoch beim Titelverteidiger VfB Friedrichshafen ernsthafte Hoffnungen auf den Einzug ins Endspiel zu wahren, forderte Manager Kaweh Niroomand: „Jetzt müssen wir unbedingt unser Heimspiel gewinnen.“

Beide Mannschaften bestreiten am Sonntag in der Serie Best of five die zweite Partie in der Max-Schmeling-Halle. Das größte Problem der Volleys dabei: Die Mannschaft zeigt derzeit auf der im Volleyball so eminent wichtigen Diagonalposition Schwächen.

Vor den nur 1400 Zuschauern in der ZF-Arena von Friedrichshafen probierte Volleys-Trainer Mark Lebedew alle drei Optionen auf dieser Position aus. Er ließ anfangs Paul Carroll eineinhalb Sätze lang spielen. Doch dem Australier fehlte fünfeinhalb Wochen nach seiner Schulterverletzung noch die Durchschlagskraft. Carroll musste Aleksandar Spirovski weichen, der wiederum dem Finnen Urpo Sivula Platz machen musste.

Gegen den zwölfmaligen Meister haben die Berliner nun sechs Spiele in Folge verloren. Auch die ersten beiden Sätze am Mittwoch nährten keinerlei Hoffnung auf eine Wende zum Guten. „In dieser Phase hatten wir nicht den Hauch einer Chance“, registrierte Niroomand. Doch die Hauptstädter steigerten sich. „Es war vom dritten Satz an ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Manager Matthias Klee.