Schwimmstar

Britta Steffen macht sich keinen Gold-Druck

Deutschlands Top-Schwimmerin Britta Steffen fährt offenbar ganz entspannt zu den Olympischen Spielen nach London. Druck, den Erfolg von Peking zu wiederholen, spürt sie nicht. Sogar eine Teilnahme in Rio de Janeiro 2016 schließt die Berlinerin nicht aus.

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Schwimmstar Britta Steffen sieht sich bei den Olympischen Spielen in London nicht dem Druck ausgesetzt, ihren Erfolg von Peking unbedingt wiederholen zu müssen. „Es wäre lediglich ein Kitzeln meines Egos“, sagte die 28-Jährige dem „kicker“: „Ich habe meine beiden Olympiasiege schon. Noch mal zwei goldene Medaillen würden die Dimensionen nicht ändern. Weder finanziell noch sonst wie brächte es mich voran.“

Die Berlinerin schloss zudem erneut nicht aus, auch bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro an den Start zu gehen. „Sollte einmal am Tag trainieren ausreichen, um über 50 Meter Kraul in der Weltspitze zu bleiben, ist das eine Option“, sagte die Freistilspezialisten: „Mit Anfang 30 bin ich nicht zu alt, um eine Familie zu gründen.“

Dass ihr Freund Paul Biedermann als Doppelweltmeister ebenfalls ein absoluter Spitzenschwimmer ist, empfindet Britta Steffen als „Fluch und Segen zugleich“. Wenn „man dann mal eine Meinungsverschiedenheit hat, eskaliert das eher“, sagte Steffen: „Wir haben aber Strategien entwickelt, damit es dann nicht eskaliert.“

Generell habe sich die Stimmung im deutschen Team seit Olympia 2008 in Peking verbessert. Aber: „Wenn es darum geht, meine eigene Leistung abzurufen, habe ich nicht das Bedürfnis, mich um andere zu kümmern.“