NBA

Dallas siegt auch ohne den pausierenden Nowitzki

Titelverteidiger Dallas Mavericks kann auch ohne seinen Kapitän Dirk Nowitzki gewinnen. Gegen die Phoenix Suns feierten die Texaner den dritten Sieg in Folge.

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Die Dallas Mavericks sind auch ohne ihren verletzten Superstar Dirk Nowitzki im American Airlines Center von Texas eine Macht. Der NBA-Titelverteidiger feierte beim 93:87 (49:46) gegen die Phoenix Suns am Montag (Ortszeit) den siebten Heimsieg in Serie an der Victory Ave von Dallas. Während der 2,13-Meter-Basketballprofi mit seinem lädierten rechten Knie von der Bank aus auch den zweiten Erfolg nacheinander erlebte, übernahm wieder „The Matrix“ Shawn Marion dessen vakante Schlüsselposition.

„Shawn war großartig. Wir brauchten jemanden, der Verantwortung übernimmt. Er hat zum richtigen Zeitpunkt Big Plays geliefert“, lobte Headcoach Rick Carlisle. „Dirk arbeitet zweimal am Tag sehr hart. Wir sind guter Dinge.“ Es stünde aber „nicht unbedingt“ fest, dass er schon am Sonntag wieder spielen kann. Deutschlands Sportler des Jahres soll das Knie stabilisieren und seine körperliche Fitness verbessern.

Der 103 Kilogramm schwere Forward Marion wuchtete den Ball gegen seinen ehemaligen Club zu 29 Punkten in den Korb und lieferte bei seiner Saisonbestleistung noch vier Rebounds und zwei Assists zu. „Shawn war heute Dirk. Das müssen wir anerkennen“, zollte Suns-Flügelspieler Jared Dudley Respekt.

Marion wird gesucht und gefunden

Der 33-jährige Marion erzielte allein neun Punkte beim 10:2-Zwischenspurts zur vorentscheidenden 70:55-Führung und war zufrieden: „Meine Teamkollegen haben mich immer wieder gesucht. Das gab mir die Chance, einiges zu zeigen.“ Mit vier von sechs Dreiern aus dem Feld steigerte er sich auf 19,3 Punkte aus den letzten vier Matches. Nowitzki kam bisher auf 17,5 Zähler pro Spiel seit Saisonbeginn.

Phoenix kassierte in Dallas bereits die neunte Niederlage nacheinander. 19 Zähler von Routinier Grant Hill und das Double-Double des Polen Marcin Gortat mit 19 Zählern und 17 Rebounds reichte den Suns nicht. Auch Nowitzkis Kumpel und ehemaliger Mavs-Kollege Steve Nash (8/12) konnte den Spieß an alter Arbeitsstelle nicht mehr umdrehen. Dallas schob sich in der Western Conference mit 11:7 Siegen auf Rang sieben vor.

Ergebnisse: Dallas Mavericks - Phoenix Suns 93:87, New Orleans Hornets - San Antonio Spurs 102:104, Philadelphia 76ers - Washington Wizards 103:83, Boston Celtics - Orlando Magic 87:56, Milwaukee Bucks - Atlanta Hawks 92:97, Minnesota Timberwolves - Houston Rockets 92:107, Chicago Bulls - New Jersey Nets 110:95, Oklahoma City Thunder - Detroit Pistons 99:79, Portland Trail Blazers - Sacramento Kings 101:89, Golden State Warriors - Memphis Grizzlies 90:91.