Handball

Titelverteidiger Frankreich patzt zum EM-Auftakt

Der amtierende Welt- und Europameister Frankreich blamiert sich mit einer Niederlage: Beim Auftakt zur Handball-EM verlieren die Franzosen gegen Spanien.

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Titelverteidiger Frankreich ist mit einer überraschenden Niederlage in die Handball-Europameisterschaft in Serbien gestartet. Der Olympiasieger verlor am Montagabend in Novi Sad gegen Spanien mit 26:29 (13:15). Beste Werfer für den WM-Dritten waren Alberto Entrerrios, Joan Canellas und Cristian Ugalde mit jeweils vier Toren. Bei den Franzosen erzielte der frühere Kieler Jérôme Fernandez (7) die meisten Treffer.

Der amtierende Welt- und Europameister verlor das erste Mal bei einem großen Turnier seit dem 19:22 in der Hauptrunde gegen Kroatien beim WM-Sieg 2009. Die zweite Partie der Vorrundengruppe C zwischen Ungarn und Russland endete 31:31 (19:19).

In einem packenden Spiel der Gruppe D setzte sich Kroatien mit 31:29 (14:15) gegen Island durch, das in Vrsac bis fünf Minuten vor Schluss noch in Führung gelegen hatte. Bei den Nordeuropäern ragte der frühere Bundesligaprofi Gudjón Valur Sigurdsson (8/4) heraus, für die Kroaten überzeugte Manuel Strlek durch ebenfalls acht Tore und eine perfekte Wurfausbeute.

Der ehemalige Welthandballer Ivano Balic kam in der Partie, die von den deutschen Schiedsrichtern Lars Geipel und Marcus Helbig geleitet wurde, offensiv nicht zur Geltung und blieb ohne Treffer. Zuvor hatte Norwegen große Mühe beim 28:27 (14:14)-Erfolg gegen Slowenien.