BVB-Sportdirektor Zorc

"Mario Götze spielt auch 2013 in Dortmund"

Borussia-Sportdirektor Michael Zorc ist davon überzeugt, das Mario Götze auch in der nächsten Saison für die Westfalen aufläuft: "Wir haben keinen Grund, ihn zu verkaufen."

Nationalspieler Mario Götze wird seinen Vertrag bei Borussia Dortmund laut BVB-Sportdirektor Michael Zorc erfüllen und auch 2013 für den deutschen Fußball-Meister spielen. Höchstens wenn jemand käme und eine Milliarde Euro böte, sollte über die Personalie Götze noch mal nachdenken, sagte Zorc der „Bild“-Zeitung.

„Wir sind uns mit Mario einig, dass er auch in der nächsten Saison in Dortmund spielt. Er hat Vertrag bis 2014 – wir haben keinen Grund, ihn zu verkaufen“, sagte Zorc und beruhigte damit auch die BVB-Fans. Angeblich haben zahlreiche europäische Top-Klubs bereits Interesse an Götze bekundet.

Zuletzt hatte es zudem Gerüchte gegeben, die Dortmunder könnten den Gladbacher Star Marco Reus als möglichen Götze-Ersatz holen . Dazu sagte Zorc lediglich: „Marco Reus ist ein sehr guter Spieler.“

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann sich die Verpflichtung eines prominenten Spielers zwar vorstellen, doch den Namen Reus nannte er nicht. „Ein Transfer muss immer Sinn und einen Mehrwert ergeben. Wenn ein Transfer mit einer hohen Ablöse für uns Sinn ergibt, ist das diskutabel. Hohe Ablösen sind für den BVB kein Tabu mehr“, sagte der BVB-Boss der „Sport Bild“.

Dagegen legt sich Dortmunds Sportdirektor in der Frage nach dem kommenden Deutschen Meister bereits fest. „Bayern München“, sagt Zorc, der den BVB aber nicht weit dahinter sieht: „Wir werden das Bestmögliche rausholen, dann schauen wir, wofür das reicht.“

Den Erzrivalen Schalke 04 hält der 49-Jährige nicht für einen ernsthaften Titelanwärter: „Ich sehe nur die Bayern als absoluten Titelfavoriten. Aber wer, wie wir, in der Hinrunde 34 Punkte holt, steht zu Recht so weit oben.“

Zorc kündigte für die nächsten Tage Gespräche mit Stürmer Lucas Barrios an, der angeblich an Abschied denkt . „Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammensetzen, dann schauen wir weiter“, sagte Zorc, aber zugleich betonte: „Es gibt derzeit kein Angebot.“