Eishockey

Tallackson sichert Eisbären-Sieg in Augsburg

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Mit einem hauchdünnen 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) bei den Augsburger Panthern haben die Berliner Eisbären den Rückstand auf Platz drei auf einen Punkt verkürzen können.

Die Eisbären Berlin haben durch einen weiteren Auswärtssieg Anschluss an die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gehalten. Am Freitagabend reichte dem Titelverteidiger ein 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) bei den Augsburger Panthern, um den Rückstand auf Platz drei auf einen Zähler zu verkürzen. Den entscheidenden Treffer in der 6. Minute erzielte in doppelter Überzahl Barry Tallackson, dem gegen seinen alten Klub schon das 13. Saisontor gelang.

Die Berliner traten im halboffenen Eisstadion stark ersatzgeschwächt an. Neben dem am Knie operierten Denis Pederson fehlten auch Mads Christensen mit einem Fingerbruch sowie Kapitän Stefan Ustorf, der nach seiner leichten Gehirnerschütterung eventuell schon am Sonntag wieder ins Geschehen eingreifen könnte. Das verbleibende Rumpfteam des Meisters kämpfte allerdings verbissen in einer an Höhepunkten armen Partie um die Verteidigung des knappen Vorsprungs. Großer Ruhepol bei den Eisbären war einmal mehr Nationaltorsteher Rob Zepp. Der Deutsch-Kanadier blieb wie schon am vergangenen Sonntag in Wolfsburg ohne Gegentor und konnte nun schon seit 140 Minuten sein Gehäuse sauber halten.

Die größte Überraschung des Spieltages gelang den Kölner Haien. Sie gewannen bei den Hamburg Freezers mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1) und fügten den Hanseaten ihre höchste Saisonpleite zu. Das Tor für die Gastgeber markierte Brett Engelhardt (42. Minute) zum zwischenzeitlichen 1:2. Die Treffer für die Rheinländer erzielten Philip Riefers (25. Minute), Philip Gogulla (40.), Matthew Pettinger (52.) und Jason Jaspers (58.). Mit 44 Punkten bleiben die Hamburger dennoch Dritter in der Tabelle. Für die Freezers war es die sechste Niederlage in Serie gegen die Haie.

Die Tabellenführung hat der ERC Ingolstadt verteidigt. Die Oberbayern setzten sich bei den Straubing Tigers mit 7:4 (3:1, 3:1, 1:2) durch und hielten die punktgleichen Adler Mannheim (beide 49) dank der besseren Tordifferenz auf Distanz. Jakub Ficenec drehte die Partie im ersten Drittel und brachte Ingolstadt nach einem 0:1-Rückstand mit zwei Treffern auf Siegkurs. Mannheim erfüllte gegen die Hannover Scorpions mit einem 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) seine Pflichtaufgabe. BM

( BMO )