Skispringen

Russisches Talent Karelin stirbt bei Unfall

Russlands Skisprung-Ass Pawel Karelin ist im Alter von 21 Jahren tödlich verunglückt.

Russlands Skisprung-Ass Pawel Karelin ist im Alter von 21 Jahren tödlich verunglückt. Der Hoffnungsträger der Olympia-Gastgeber 2014 kam bei einem tragischen Autounfall in der Nähe seines Geburtsortes Nischni Nowgorod ums Leben. „Diese Nachricht hat mich berührt. Das ist tragisch und traurig“, sagte Bundestrainer Werner Schuster der Nachrichtenagentur dpa.

Der russische Skiverband zeigte sich ebenfalls schockiert. „Der Tod eines solchen Ausnahmesportlers erfüllt uns mit tiefer Trauer“, sagte ein Sprecher des Verbandes in Moskau. „Pawels Tod ist ein großer Verlust für den russischen Sport.“

Karelin hatte 2011 mit Rang zwei beim Neujahrspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen seinen ersten Podestplatz im Weltcup erreicht und sein sportliches Können zuletzt mit mehreren Top-Ten-Platzierungen im Sommer-Grand-Prix unter Beweis gestellt. „Er hätte eine feste Größe werden können“, meinte Schuster.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen gegen 02.40 Uhr (MESZ). In das Unglück im Raum Worotinetz östlich von Nischni Nowgorod seien auf der Fernstraße M-7 von Moskau nach Ufa insgesamt vier Autos verwickelt gewesen, hieß es. Karelin habe selbst am Steuer des Wagens gesessen, ein Beifahrer sei verletzt in eine Klinik gebracht worden, teilte ein Sprecher der Rettungskräfte am Sonntag nach Angaben russischer Agenturen mit.

Karelin hatte seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 einmal als das bisher „größte Erlebnis“ in seiner Karriere bezeichnet. „Nun will ich Gold in Sotschi holen“, hatte er vor kurzem einem russischen Magazin erzählt.