Volleyball

Berlin Recycling Volleys patzen zum Saisonauftakt

Pleite zum Start: Die Berlin Recycling Volleys (vorher SC Charlottenburg) haben in der Schmeling-Halle mit 2:3 gegen Düren verloren. Auch wenn es das erste Saisonspiel war, kann das bereits eine Vorentscheidung in Sachen Play-offs sein.

Foto: picture-alliance / Camera4 / picture-alliance / Camera4/Camera4

Für die deutsche Volleyball-Liga, die sich wünscht, dass ihr Sport mehr wahrgenommen wird, war es ein schöner Abend. Denn das erste Spiel der Saison ließ an spektakulären Ballwechseln, Spannung und Dramatik kaum Wünsche offen. Für die BR Volleys aber, vor diesem Saisoneröffnungsspiel gegen evivo Düren mit Vorschusslorbeer geradezu überhäuft, endete der Freitagabend in der Schmeling-Halle in Moll. Die Berliner starteten mit einer 2:3-Heimpleite in die Saison.

Er sei nicht sauer, sondern enttäuscht, sagte Felix Fischer und ließ die Partie noch mal Revue passieren. „Dass wir den ersten Satz zum Eingewöhnen brauchten, ist okay. Und auch einen Tiebreak kann man verlieren“, fand der Mittelblocker. „Im zweiten und dritten Satz haben wir sehr gut gespielt, Düren dann aber im vierten zurückkommen lassen. Das kann uns noch sehr wehtun.“

Fischer weiß, dass mit dieser Pleite möglicherweise schon eine Vorentscheidung für die Vergabe der Play-off-Plätze am Ende der Hauptrunde im kommenden Frühjahr gefallen sein könnte, denn in der vergangenen Saison kassierten die drei Spitzenteams Friedrichshafen, Berlin und Haching in der regulären Saison jeweils nur zwei Niederlagen. Fischer könnte Recht haben, wenn er sagt: „Für Platz eins müssen wir jetzt vielleicht alle Spiele gewinnen.“