Turismo Carretera

Motorsportler Falaschi stirbt in Massenkarambolage

Neuer Todesfall im Motorsport: Der argentinische Nachwuchspilot Guido Falaschi ist bei einer Massenkarambolage in der Tourenwagen-Serie Turismo Carretera (ACTC) tödlich verunglückt. 40 Minuten wurde der Argentinier vor Ort behandelt, die Reanimierungsversuche blieben vergeblich.

Foto: REUTERS

Neuer Todesfall im Motorsport: Der argentinische Nachwuchspilot Guido Falaschi ist bei einer verheerenden Massenkarambolage in der Tourenwagen-Serie Turismo Carretera (ACTC) tödlich verunglückt. Beim Rennen im Autodromo Juan Manuel Fangio in Balcarce bei Buenos Aires kam der 22-Jährige in seinem Ford Falcon an zweiter Stelle liegend von der Strecke ab.

Er wurde nach dem Aufprall in einen Reifenstapel auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und von zwei nachfolgenden Autos gerammt. Mit schweren Bauchverletzungen wurde Falaschi ins Krankenhaus eingeliefert, wo er wenig später verstarb.

„Es wurde 40 Minuten lang probiert, ihn zu reanimieren. Leider konnten die Ärzte nichts mehr für Guido tun“, sagte ACTC-Pressechef Ariel Bandi dem Internetportal a24.com.

Falaschi, 2008 Gesamtsieger der argentinischen Formel Renault, hatte noch im Qualifying am Sonnabend den Rundenrekord auf der nach dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister Fangio benannten Strecke verbessert.

Am gleichen Tag war in Balcarce bereits Agustin Canapino spektakulär verunglückt, hatte den Unfall aber ohne größere Verletzungen überstanden.

Erst Ende Oktober war der italienische Motordad-Pilot Marco Simoncelli bei einem MotoGP-Rennen tödlich verunglückt. Zwei Wochen zuvor war der britische Nascar-Pilot Dan Wheldon bei einem Massencrash auf dem Las Vegas Motor Speedway ums Leben gekommen.