EM-Qualifikation

Noch kein Erfolg für Herthas Nationalspieler

Mit der Niederlage gegen Spanien droht Roman Hubnik und der tschechischen Nationalmannschaft das Aus in der EM-Qualifikation. Levian Kobiashvili dagegen bestreitet am Dienstag sein 100. Länderspiel für Georgien.

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Ohne Erfolgserlebnisse für Hertha-Profis ging die vorletzte Länderspiel-Runde auf dem Weg zur Europameisterschaft 2012 zu Ende. Roman Hubnik und Tschechien mussten früh die Hoffnungen auf eine Sensation gegen Weltmeister Spanien begraben. Die Gäste entschieden die Partie in Prag rasch, nach 23 Minuten stand der Endstand bereits fest. Juan Mata (7.) und Xabi Alonso (23.) sorgten für ein ungefährdetes 2:0. Hertha-Profi Roman Hubnik spielte in der Innenverteidigung und hatte mit den Kollegen in diversen Situationen Glück, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Spanien gelang wie Deutschland der neunte Sieg im neunten Gruppenspiel und ist bereits für die EM in Polen und der Ukraine qualifiziert. Um wenigstens die Play-off-Runde als Gruppen-Zweiter zu erreichen, muss Tschechien (zehn Pkt.) nun hoffen, dass Konkurrent Schottland (acht) weder gegen Liechtenstein noch gegen Spanien gewinnt.

Herthas Levan Kobiashvili (34) steht am Dienstag vor einem Jubiläum. Als erster Spieler von Georgien wird der Außenverteidiger sein 100. Länderspiel bestreiten. Gegner wird Griechenland sein. Und ein anderer Ex-Herthaner wird Kobiashvili kräftig die Daumen drücken – Josip Simunic (33). Der Innenverteidiger von Dinamo Zagreb, mit der Erfahrung von 88 Länderspielen mittlerweile Kapitän von Kroatien, verlor das Spitzenspiel der Gruppe F mit 0:2 in Griechenland. Die Partie stand wegen Unruhe, Ausschreitungen und Böllern auf den Zuschauerrängen permanent am Rande des Abbruchs (Tore: Samaras/71. und Theofanis Gekas/79.). Somit muss Kroatien, Gruppenzweiter mit 19 Punkten, am Dienstag gegen Lettland gewinnen und hoffen, dass Griechenland (21) bei der Kobiashvili-Gala in Georgien verliert. Bekanntlich ist nur der Erste direkt für die Europameisterschaft qualifiziert.

Ein anderer alter Bekannter verpasste den Sprung auf Platz zwei. Marko Pantelic kam vor 30.000 Zuschauern in Belgrad gegen Gruppen-Sieger Italien nur zu einem 1:1. Der ehemalige Torjäger von Hertha, mittlerweile bei Olympiakos Piräus unter Vertrag, spielte 90 Minuten durch. Außer einer Kopfball-Chance vermochte Pantelic das von Gianluigi Buffon gehütete Tor aber nicht in Bedrängnis zu bringen.

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