"Auszeit"

Wie ein Ex-Playmate sich im Fußball engagiert

Sybil Danning machte früher als Playmate von sich reden. Jetzt will sie Sheffield Wednesday kaufen – und setzt damit einen anzüglichen Trend fort.

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Alles begann mit dem Streifen „Komm nur, mein liebstes Vögelein“, führte über die „Geliebte der großen Bärin“ und eine Folge „Derrick“ bis in Englands dritte Fußballliga zu Sheffield Wednesday. Wie die Zeitung „The Sun“ berichtet, will die österreichische Schauspielerin Sybil Danning den viermaligen Landesmeister kaufen . „Wir halten seit geraumer Zeit Ausschau nach einer englischen Mannschaft mit einer breiten Anhängerschaft und großem Potenzial“, zitiert die Zeitung das inzwischen 64 Jahre alte Ex-Playmate. „Wir glauben, dass wir den Eulen (Spitzname Sheffields – d.R.) die nötige Energie geben können, um in die in die erste Liga zu kommen.“

Warta Posen ist auf diesem Weg, besser: diesem Laufsteg, schon einen Schritt weiter. Der Klub spielt in der zweithöchsten polnischen Spielklasse. Daran konnte auch Izabela Lukomska (33) nichts ändern. Das einstige Nacktmodel übernahm im vergangenen Jahr die Präsidentschaft und drängt sich seither stets in roten High Heels auf das Mannschaftsfoto.

In Deutschland ist noch Luft nach oben

Auch Gisela Oeri, Basels Präsidentin, sucht den Kontakt zu ihren Spielern und hüpfte bei einer spontanen Meisterfeier schon einmal zu ihnen in den Whirlpool. Pech für die Profis: Anders als Lukomska und Dannning wurde Oeri (55) nie für das Entblößen ihren Körpers bezahlt. Erstens, weil sie niemand je gefragt hätte, und zweitens hatte sie das als Roche-Miterbin nie nötig.

In Deutschland sind zwar optische Reizfiguren wie Reiner Calmund, Gerhard Mayer-Vorfelder und Jürgen „Atze“ Friedrich von der Bundesligabühne verschwunden – trotzdem ist noch reichlich Luft nach oben. Oder hätte jemand etwas gegen eine Schalke-Präsidentin Eva Mendes einzuwenden? Vielleicht könnte außerdem Nicole Scherzinger Felix Magath beim VfL Wolfsburg etwas entlasten. Zeit dafür dürfte sie nach der Trennung von Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton ja genug haben.