Motorsport

Fia hilft bei Untersuchung von Wheldon-Unfall

Der tödliche Unfall von Rennfahrer Dan Wheldon soll eingehend untersucht werden.

Die IndyCar-Serie hat eine Untersuchung des tödlichen Unfalls von Dan Wheldon eingeleitet. Unterstützt wird sie dabei auch vom Internationalen Automobilverband FIA, der unter anderem oberster Regelhüter der Formel 1 ist. Zudem wird auch das Automobile Competition Committee der USA mithelfen, die Umstände des schrecklichen Unfalls am vergangenen Sonntag in Las Vegas zu untersuchen. Das teilte die IndyCar-Serie nach übereinstimmenden Medienberichten mit.

„Die Sicherheit der Fahrer, ihrer Crews, des IndyCar- und des Streckenpersonals sowie der Zuschauer ist für uns von höchster Wichtigkeit“, zitierte unter anderem „autosport.com“ aus der Mitteilung der IndyCar-Serie. Man erhoffe sich in den kommenden Wochen erste vorläufige Ergebnisse. „In der Zwischenzeit wäre es unangebracht, weitere Kommentare abzugeben, bis das Untersuchungsteam seine Arbeit abgeschlossen hat.“

Der Massencrash, in den insgesamt 15 Autos auf dem Oval in Las Vegas verwickelt gewesen waren, hat neben tiefer Trauer und Bestürzung in der Motorsportszene auch heftige Diskussionen um die Sicherheit der in den USA beliebten Rennserie ausgelöst. Im Gegensatz zu den modernen Formel-1-Strecken gibt es keine Auslaufzonen.

Wheldon war bei dem Unfall auf einen vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren und mit seinem Rennauto in die Luft geschleudert worden. Er krachte dann mit voller Wucht in die seitliche Streckenbegrenzung aus Mauer und Zaun. Wheldon starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Er wurde 33 Jahre alt.